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Abfallhaufen
Wilder Müllberg in der Birkenallee wächst täglich

Er wächst und wächst und wächst: Der illegale Müllberg am Ortseingang Birkenallee liegt schon mehr als 14 Tage neben dem DSD-Stellplatz.
Er wächst und wächst und wächst: Der illegale Müllberg am Ortseingang Birkenallee liegt schon mehr als 14 Tage neben dem DSD-Stellplatz. © Foto: Friedhelm Brennecke
Friedhelm Brennecke / 15.05.2018, 19:44 Uhr
Oranienburg (MOZ) Willkommen in Oranienburg – der Müll-Kreisstadt von Oberhavel! Auch mehr als 14 Tage, nachdem über das Bürgerportal Maerker der Stadtverwaltung ein illegaler Müllhaufen am DSD-Stellplatz an der Birkenallee gemeldet wurde, hat sich aus dem Haufen ein riesiger Berg entwickelt und nichts ist bisher beseitigt worden. Und er wächst täglich,  weil asoziale Zeitgenossen magisch davon angezogen werden und sich ihrerseits dort der zahreichen Dinge entledigen, für die sie keinen Gebrauch mehr haben. Zum Beispiel sind zwei schwarze Reisekoffer und eine Kinderkarre seit Dienstag dazugekommen.

Es stinkt buchstäblich zum Himmel, wenn man sich diesem illegalen Depot nähert. Was sich alles in der Fülle von blauen Säcken, Kisten und Eimern befindet, will niemand wohl wirklich wissen. Langsam scheint sich an einigen Stellen des täglich wachsenden Abfallbergs jedenfalls ein Prozess der Verwesung einzustellen. Auch eine Art von bestimmten Tieren dürfte der Unrat mittlerweile anziehen. Inzwischen fliegt der Unrat zudem mehr und mehr in die benachbarte Grünfläche und droht den Zugang zu dem Altkleidercontainer zu versperren.

Es stinkt aber auch zum Himmel, weil es bisher offenbar immer noch nicht zu einer Einigung darüber gekommen ist, wer denn für die Beseitigung  des bei Nacht und Nebel am westlichen Ortseingang Oranienburgs abgeworfenen Mülls zuständig ist. Die Stadtverwaltung will die AWU informiert haben. Das wird bestätigt. Aber gleichzeitig ist dort zu hören, die AWU sei nur für die Beseitigung des vor den DSD-Containern abgeworfenen Mülls zuständig. Vor diesen Behältern liege der besagte Müllberg aber gerade nicht. Alles andere sei dann allerdings Aufgabe der Stadt und falle in ihren Verantwortungsbereich. Ob das tatsächlich so vereinbart sei, werde derzeit im Hause geklärt, heißt es in der Stadtverwaltung. „Bis zum Wochenende wird der Dreckhaufen aber auf alle Fälle verschwunden sein“, versicherte Tiefbauamtsleiter Stefan Gebhard gestern.

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