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Kampfmittelsuche
Bombenexperten legen metallischen Gegenstand frei

Die Bombensucher sind in Oranienburg im Dauereinsatz.
Die Bombensucher sind in Oranienburg im Dauereinsatz. © Foto: MOZ/Friedhelm Brennecke
Tilman Trebs / 11.07.2018, 12:18 Uhr
Oranienburg (MOZ) Die Bombensucher legen ab kommendem Montag einen möglichen Verdachtspunkt auf dem Parkplatz gegenüber der Feuerwehrhauptwache an der Oranienburger Julius-Leber-Straße frei. Mit einer intakten Großbombe im Erdreich rechnen sie bislang allerdings nicht.

Wie die Oranienburger Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte, wurde im Rahmen der systematischen Kampfmittelsuche ein metallischer Gegenstand im Boden festgestellt, der nun freigelegt werden soll. Das UltraTEM-Verfahren, mit dem die geometrische Form des verdächtigen Gegenstandes theoretisch erkannt werden könne, werde aus technischen Gründen in diesem Fall nicht angewandt. „Im Boden gibt es zu viele Störwerte, die mit dem Messverfahren nicht genau genug von einander differenziert werden können“, sagte Stadtverwaltungssprecherin Eike-Kristin Fehlauer.

Nach Auskunft der Sprecherin legen die bisherigen Messungen aber nicht den Schluss nahe, dass es sich um eine intakte Großbombe handelt. „Eher gehen die Kampfmittelexperten im Moment noch davon aus, dass es sich um alte Fundamentteile handelt“, so Eike-Kristin Fehlauer. Nur wenn tatsächlich eine Bombe mit intaktem Zünder gefunden werde, seien weitere Maßnahmen erforderlich.

Die Freilegung soll am kommenden Montag, 16. Juli, beginnen und voraussichtlich eine Woche dauern. Der betroffene Parkplatz ist bereits ab dem heutigen Mittwoch gesperrt.

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