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Taktverdichtung
Bötzower wünschen sich bessere Anbindung an den Busverkehr

Die Bötzower wünschen sich eine Taktverdichtung beim Busverkehr.
Die Bötzower wünschen sich eine Taktverdichtung beim Busverkehr. © Foto: Burkhard Keeve
Wiebke Wollek / 14.07.2018, 11:56 Uhr
Bötzow Busfahren ist aufgrund diverser Baumaßnahmen derzeit nicht ganz unkompliziert. Vor allem Bötzow ist gleich von zwei großen Einschränkungen betroffen.

So ist die Verbindung nach Schönwalde und damit die direkte Anbindung an Berlin-Spandau aufgrund einer Vollsperrung am Ortsausgang Bötzow gekappt. Auch auf dem Weg nach Hennigsdorf ist durch die Sanierung der Marwitzer Straße am Krankenhaus Schluss. Dass der Ort nun aber gänzlich vom Nahverkehr abgeschnitten ist, sei nicht der Fall, auch wenn es einige so empfinden mögen, stellt Ortsvorsteher Günther Franke (Linke) klar. Wer mit dem Auto von Bötzow ins Hennigsdorfer Zentrum gelangen möchte, muss über Velten ausweichen. Auch der Busverkehr wird umgeleitet. Die Linie 811 zwischen Bötzow und Hennigsdorf wird derzeit durch die Linie 807 ersetzt, die eine veränderte Streckenführung hat. Der Kleinbus fährt von Velten/Parkstadt über die Rosa-Luxemburg-Straße stündlich Marwitz und Bötzow an und endet am Krankenhaus Hennigsdorf. Diese Veränderung gilt seit Anfang dieser Woche. Zuvor waren die Bötzower – sofern sie mobil genug sind, per Rad oder zu Fuß bis zum Kreisverkehr zu gelangen – über den 824er Bus von dort aus alle 20 Minuten mit Hennigsdorf verbunden. Diese Linie verkehrt während der Baumaßnahmen jedoch direkt von Velten nach Hennigsdorf. Aufatmen ist erst Mitte August angesagt, wenn der Weg von Bötzow nach Hennigsdorf wieder frei ist.

Nichtsdestotrotz beklagen viele Bötzower generell die Busanbindung. So fährt die Linie 811 nur viermal am Tag nach Hennigsdorf. „Natürlich würden wir uns eine Taktverdichtung wünschen“, sagt Günther Franke. „Bötzow ist schließlich nicht Kleinkleckersdorf, sondern der größte Ortsteil Oberkrämers. Dafür sind wir ziemlich schlecht angebunden“, erklärt Anwohner Helmut Ogasa. Maik Meißner von der Oberhaveler Verkehrsgesellschaft (OVG) kann das nachvollziehen. Derzeit kann er aber keine Taktverdichtungen in Aussicht stellen.

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