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Traditionswettkampf
Hitze ließ die Flinten heißlaufen

Vor dem Königsschießen: Diese Männer zerlegten den Holzadler nach einem spannenden Wettstreit auf dem Schießstand.
Vor dem Königsschießen: Diese Männer zerlegten den Holzadler nach einem spannenden Wettstreit auf dem Schießstand. © Foto: privat
Friedhelm Brennecke / 09.08.2018, 11:32 Uhr
Oranienburg (MOZ) Nach altem Brauch und im fairen Wettstreit ermittelte die „Königliche Schützengilde Luise Henriette von Oranien“ ihren neuen Schützenkönig. Bei 32 Grad im Schatten erwies sich das als eine besonders große Herausforderung. Zehn Schützen traten an. König ist, wer das letzte Stück des Holzadlers abschießt. „Das ist bei uns und in vielen anderen Vereinen in der Region seit mehr als 100 Jahren Tradition“, sagt Harald Bamm, der Vorsitzende der Königlichen Schützengilde.

Dieses Jahr war es – nicht zuletzt wegen der Hitze – ein besonders spannender Wettkampf. Denn nach zwei Stunden und 200 Schuss musste eine Pause eingelegt werden, um die „heißgelaufenen“ Flinten abzukühlen.  Den Reichsapfel schoss Ralf Dietrich ab, das Zepter Jürgen Jasinski. Der rechte Flügel fiel nach einem Schuss von Helmut Mollenhauer. Den linken Flügel und die Krone brachte schließlich Wilfried Meyer zur Strecke.

Doch ein kleines Holzstück wollte partout nicht fallen. Erst nach drei Stunden und nach dem 257. Schuss, den der Vereinsvorsitzende abgab, war auch dieser Part geschafft und Harald Bamm der neue Schützenkönig. Die Königskette erhält er  aus den Händen des amtierenden Königs Michael Meyer allerdings erst beim Schützenball am 29. September. Schon am 1. September präsentiert sich die Gilde mit befreundeten Vereinen zum Schützentag auf dem Schlossplatz. Mit Kanonenböllern machen die Schützen dann lautstark auf sich aufmerksam. (bren)

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