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B 167
Liebenwalder Ortsdurchfahrt fast fertig

So sieht sie aus, die neue Fahrbahn: Vorbei am Rathaus wurde am Montag das letzte Stück der Bundesstraße 167 durch Liebenwalde mit einer neuen Deckschicht versehen. Ende der Woche soll die Straße wieder benutzbar sein.
So sieht sie aus, die neue Fahrbahn: Vorbei am Rathaus wurde am Montag das letzte Stück der Bundesstraße 167 durch Liebenwalde mit einer neuen Deckschicht versehen. Ende der Woche soll die Straße wieder benutzbar sein. © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 13.08.2018, 18:44 Uhr
Liebenwalde (MOZ) Die Bundesstraße 167 durch Liebenwalde soll am 18. August wieder durchgehend befahrbar sein. „So war es geplant, so wird es sein“, sagt Hans-Jürgen Otte, der beim Landesbetrieb für Straßenwesen in Eberswalde für die Bauarbeiten zuständig ist.

„Klar bin ich zufrieden, dass alles so gut geklappt hat“, sagt er unumwunden. Immerhin war es für ihn Anfang des Jahres nicht leicht, die Bauarbeiten bei den Liebenwaldern anzukündigen und um Verständnis dafür zu werben. Denn für die Bauarbeiten mussten einzelne Straßenabschnitte komplett für den Verkehr gesperrt werden. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, die es bei der Einrichtung jeder Baustelle gebe, habe die Zusammenarbeit mit der Stadt und vor allem mit den Anliegern aber gut geklappt,  stellt der Baufachmann fest. Das bestätigt am Montag auch Hartmut Bähn, dessen „Mobiles Sägewerk“ an der Straße liegt und derzeit nur schlecht zu erreichen ist. „Ich kann meinen Betrieb wegen der Bauarbeiten ja nicht schließen. Doch die Absprachen mit den Bauleuten klappen. Ich sage, wann ich raus muss, und wir vereinbaren dann einen Zeitpunkt, wann ich über die Baustelle fahren kann.“ Genau eine solche  Absprache will er auch am Montag gerade treffen.

„Wir bemühen uns, die Einschränkungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten“, bestätigt auch Otte. Dennoch gebe es immer wieder Ärger mit einzelnen Kraftfahrern, die die Sperrschilder einfach ignorierten. „Einige sind sogar so dreist und räumen die Absperrbaken zur Seite, um durch die Baustelle zu fahren“, erzählt er. Meist jedoch seien das Ortsfremde, schränkt er gleich ein.

Bis Ende der Woche soll der knapp fünf Kilometer lange Bauabschnitt von der Hamburger Kreuzung bis zur Ortsausfahrt Richtung Hammer und Zerpenschleuse fertig sein. Dann fehlt noch der Gussasphalt auf den Brücken, der gerade von einer Spezialfirma aufgebracht wird. Das Problem ist, dass die 3,5 Zentimeter dicke Verschleißschicht bei den augenblicklich hohen Temperaturen nur sehr langsam aushärtet.

„Wenn da jemand rauffährt, ist das für uns eine doppelte Arbeit“, erklärt der Fachmann. Dann seien Spurrinnen die Folge, und die können nicht einfach dadurch beseitigt werden, indem sie aufgefüllt würden. „Dann muss der betroffene Abschnitt noch einmal abgefräst und der Asphalt ganz neu aufgebracht werden.“

Bauablauf

■ Die Verschleißschicht ist die oberste Schicht auf der Fahrbahn, die aus mehreren Schichten aufgebaut ist. Wie die Bezeichnung aussagt, wird sie durch die stetige Benutzung durch Kraftfahrzeuge, aber ebenso durch Wettereinwirkung abgenutzt. Es können sich Risse, Abplatzungen und Spurrinnen bilden.

■ Sie ist etwa 4 Zentimeter dick und hat eine Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren.

■ Zur Erneuerung wird die Verschleißschicht abgefräst und dann durch eine neue Bitumenschicht  ersetzt. ⇥(veb)

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