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Platzsperrung
Sportplatz Bieselheide ab Mittwoch wieder frei

Wie festes Plastik und hart wie Beton: So beschreiben die Glienicker die Verklumpungen auf dem Platz.
Wie festes Plastik und hart wie Beton: So beschreiben die Glienicker die Verklumpungen auf dem Platz. © Foto: privat
Claudia Duda und Steffen Kretschmer / 04.09.2018, 18:30 Uhr - Aktualisiert 04.09.2018, 19:20
Glienicke (MOZ) Der Sportplatz in der Bieselheide soll nach einem Besichtigungstermin mit dem Hersteller Polytan von der Gemeindeverwaltung Glienicke vorerst für den Spielbetrieb wieder freigegeben werden. Das teilte Gemeindesprecher Arne Färber am Abend mit. Die Ursachen für das Verklumpen des Granulates lägen an der lang anhaltenden Hitze und an der Benutzung von ungeeignetem Schuhwerk. Aufgrund dicker Noppensohlen habe sich das beschädigte Granulat auf dem Kunstrasen als Klumpen binden können.

Die Verwaltung will das Granulat noch im September komplett entfernen und den Platz mit einem speziellen Sand vollständig neu verfüllen lassen. Diese Maßnahme werde eine Arbeitswoche in Anspruch nehmen. Bis dahin könne auf dem Sportplatz wieder gespielt werden. Die Verwaltung bittet aber alle Sportlerinnen und Sportler eindringlich, nur für den Kunstrasen geeignetes Schuhwerk zu benutzen.

Das ist eine gute Nachricht für alle Glienicker. Denn neben dem BSC Fortuna hatte am Dienstag vor allem der hiesige SV alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Spielbetrieb abzusichern. Fabrice Onema Wotepa, Abteilungsleiter des SVG, hatte versucht, zu improvisieren. Denn dass es keinen Stillstand in Bezug auf den Trainings- und Spielbetrieb geben darf, ist logisch. Wotepa suchte nach Möglichkeiten, um alles wie gewohnt weiterlaufen zu lassen.

Doch das ist gar nicht so einfach. Das größte Problem brachten die fünf Großfeldmannschaften des SV mit sich, die nicht wie die jüngeren Nachwuchs-Teams auf das Kleinfeld an der Grundschule Glienicke ausweichen können. Um für sie eine Übergangslösung zu finden, hatte der Abteilungsleiter diverse Anfragen an Kommunen und Vereine gestellt. Vom Sportamt Reinickendorf habe es eine Absage gegeben.

Die heißeste Spur für schnelle Hilfe führte nach Hennigsdorf. Der Vorstand des FC 98 hätte sogar grünes Licht gegeben, die Glienicker zu unterstützen. Es habe nur die Zusage der Stadt gefehlt. Doch nun ist der SV froh, dass die Hilfe vorerst nicht nötig ist und er auf dem eigenen Platz spielen kann.

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