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Fünf Tore: Dennis Klawitter löst Versprechen ein

Dennis Klawitter
Dennis Klawitter © Foto: Verein
Stefan Zwahr / 24.09.2018, 13:00 Uhr
Liebenwalde (MOZ) Der FV Liebenwalde feierte am Sonnabend einen Kantersieg. Beim Mitaufsteiger Grün-Weiß Ahrensfelde gewann der Kreispokalsieger von 2004, der sich in der Aufstiegsrelegation gegen den FC 98 Hennigsdorf II durchgesetzt hatte, mit 7:1. Fünf Tore steuerte Dennis Klawitter bei.sprach mit dem 29-Jährigen.

7:1-Auswärtssieg im Duell der Aufsteiger: Wie geht das denn?

Man muss klarstellen, dass der Gegner spielerisch besser war. Aber in der Abwehr hat Ahrensfelde tatsächlich nicht überragend gespielt. Sie waren hinten sehr anfällig und haben schon vor der Roten Karte (24. Minute beim Stand von 0:1; Anm.d.Red.) viele Lücken offenbart. Der Platzverweis spielte uns dann natürlich in die Karten, weil Grün-Weiß dann noch mehr aufgemacht hat. Wir hatten vorn einen Sahnetag und haben jeden Fehler genutzt.

Wann sind Ihnen zuletzt fünf in einem Spiel gelungen?

Letzte Woche erst in einem Trainingsspiel. Ansonsten? Keine Ahnung. Ich glaube nie. Drei gab es sicher mal öfter. Es gab mal die Überschrift „Ein Klawitter über Velten“. Das war der einzige Höhepunkt, den ich in meiner Zeit in Sachsenhausen hatte. Umso schöner ist es, dass es nun in diesem Spiel so lief. Wir hatten uns nicht viel ausgerechnet und fuhren mit einem unguten Gefühl da hin.

Warum?

Es haben bei uns sieben, acht, neun Leute wie die Kain-Brüder, Robert Beau, Daniel Lehmann oder Philipp Rzepucha haben gefehlt. Wir hatten echt eine Rumpfelf. Aber die Jungs aus der zweiten Mannschaft, die den Kader aufgefüllt haben, brachten sich überragend ein. Wir standen sehr kompakt und haben es nach vorn spielerisch gut gemacht. Alle haben einen Mega-Job gemacht. Da kann ich gar keinen herausheben.

Waren Sie mit Ihrer Ausbeute zufrieden oder blieben etwa noch Chancen ungenutzt?

Ich muss ehrlich sagen: Von den Chancen habe ich alle gemacht. In den meisten Fällen war ich frei durch. Es lief für uns. Dass ich so viele Tore machen konnte, freut mich gerade für Robert Beau. Der hat sich vor einer Woche im Spiel gegen Mildenberg das Kreuzband gerissen. Ich hatte ihm versprochen, dass ich nun ein paar Tore mehr schieße.

Sie waren lange in Neuseeland. Klappt es nun wieder mit regelmäßigem Training?

Ja. Ich mache jetzt eine Ausbildung bei der Feuerwehr und kann das einrichten. Und es klappt auch an den Wochenenden. Da ich die komplette Vorbereitung mitmachen konnte, merke ich, dass ich die Spritzigkeit wiedererlangt habe.

Ihr Team ist mit sieben Punkten aus vier Spielen gestartet. Ein guter Start für einen Aufsteiger, oder?

Wir hatten letzte Woche beim 2:5 gegen Mildenberg alle einen gebrauchten Tag. Da bekommst du gar nichts hin, nun klappte in Ahrensfelde alles. Wir sind jetzt zufrieden, müssen aber festhalten: Wir hätten gegen Zehlendorf gewinnen müssen. Da reichte es nur für ein 1:1. In beiden Heimspielen haben wir extrem enttäuscht. Da müssen wir ansetzen. Auswärts läuft es perfekt (auch in Schönow wurde 2:0 gewonnen; Anm.d.Red.), daheim sehr enttäuschend.

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