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Nichts gebrochen: Entwarnung bei Pascal Heidenreich

Pascal Heidenreich wechselte im Sommer vom Oranienburger FC Eintracht zum TuS 1896 Sachsenhausen.
Pascal Heidenreich wechselte im Sommer vom Oranienburger FC Eintracht zum TuS 1896 Sachsenhausen. © Foto: Stefan Zwahr
Stefan Zwahr / 02.10.2018, 19:53 Uhr
Sachsenhausen (MOZ) Es war die Szene des Brandenburgliga-Derbys, die viele der 1324 Zuschauer noch lange beschäftigte: In der 25. Minute der Partie zwischen dem TuS 1896 Sachsenhausen und dem Oranienburger FC Eintracht  (0:2) rasselte Pascal Heidenreich mit seinem Torwart Nick Schrobback zusammen. Der 20-jährige Mittelfeldspieler des TuS, der erst im Sommer vom OFC gekommen war, lag bis zu seinem Abtransport 40 Minuten auf dem Platz. Die Partie war für diesen Zeitraum unterbrochen.

Nun gibt es eine erste Diagnose – die für Erleichterung sorgt. „Pascal hatte absolutes Glück im Unglück. Er hat sich nichts gebrochen“, sagt Trainer Oliver Richter. Stand jetzt sei auch eine muskuläre Verletzung auszuschließen. „Es sieht so aus, als wenn nichts angerissen ist.“ Die Mediziner gehen nach mehreren Ultraschall-Untersuchungen in zwei Krankenhäusern von einer starken Prellung aus. Von einem Kompartmentsyndrom ist die Rede. So wird ein Zustand definiert, in dem ein erhöhter Gewebedruck zur Verminderung der Gewebedurchblutung führt. So ist zu erklären, dass Heidenreich noch immer ein leichtes Taubheitsgefühl in den Zehen hat. „Der Muskel schwillt an und drückt die Nerven ab“, so Richter. Dieser betont, dass eine Operation nicht nötig ist.

Der TuS-Coach ist in ständigem Kontakt mit seinem Schützling. „Er bedankt sich bei allen Helfern, die am Sonntag und in den Tagen danach für ihn da waren – und bei allen Leuten, die Genesungswünsche gesendet haben.“ Die kamen nicht nur aus der Familie, von Freunden und Mitspielern, sondern auch aus dem Lager der Eintracht. Für den OFC spielte Heidenreich, der beim SC Oberhavel Velten ausgebildet wurde, vier Jahre lang.

„Als Verein sind wir erleichtert und glücklich, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigt haben“, sagt Oliver Richter. Über die Ausfalldauer könne er aber noch nichts sagen. „Wenn der Heilungsprozess optimal ist, kann es sein, dass Pascal noch vor der Winterpause zurückkommt. Wir werden auf jeden Fall nichts überstürzen. Für ihn ist es der zweite Einschlag binnen kürzester Zeit.“

Der Youngster hatte sich im Rahmen der Saisonvorbereitung in einem Testspiel eine Gehirnerschütterung zugezogen.

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