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Klassik-Konzerte werden ein großer Erfolg

Und dann kam Sarastro: Moderator Juri Tetzlaff zog die Kinder in seinen Bann. Er ließ sie nicht nur zuhören, sondern sie durften auch mitmachen.
Und dann kam Sarastro: Moderator Juri Tetzlaff zog die Kinder in seinen Bann. Er ließ sie nicht nur zuhören, sondern sie durften auch mitmachen. © Foto: Tilman Trebs
Claudia Duda / 12.10.2018, 11:12 Uhr - Aktualisiert 12.10.2018, 16:25
Oranienburg (MOZ) Der Beweis ist erbracht: Klassische Musik und Kinder passen durchaus zusammen. Das Konzert der Neuen Philharmonie Berlin ist am Donnerstag von den kleinen Zuhörern begeistert aufgenommen worden.

Es wurde gezischt, gestampft und getanzt. Auf der musikalischen Reise durch die Welt der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart hatten Kinder und Erwachsene ihren Spaß. Der Takedasaal verwandelte sich in das Zauberland, Moderator Juri Tetzlaff wurde zum Reiseführer und erzählte die Geschichte des Vogelfängers Papageno, der sich gemeinsam mit dem Prinzen Tamino auf die Suche nach der Prinzessin Pamina macht. Auf ihrer Reise müssen sie zahlreiche Abenteuer bestehen – aber am Ende wird natürlich alles gut.

Die Neue Philharmonie Berlin hat am Mittwoch auf Einladung des Oranienburger Generalanzeigers zwei Konzerte im Takeda-Saal gegeben.
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Die Musiker der Neuen Philharmonie Berlin unter der Leitung von Andreas Schulz illustrierten die Musik mit ihren Instrumenten und bewiesen: Klassische Musik ist spannend und mitreißend – wenn sie kindgerecht erzählt wird. Die Kinder zeigten Konzentration und Fantasie – sie zischten wie die Schlange, ließen stampfend die Erde beben und tanzten zum Klang des Glockenspiels. Und als Juri Tetzlaff erklärte, dass es in der Oper ganz oft um die Liebe geht, strahlten sich kleine Mädchen verzückt an.

Nicht nur der Moderator, den fast alle Kinder aus dem Fernsehen kannten, wurde begeistert begrüßt, sondern auch unser Zeitungsmonster Kruschel wurde umarmt und geherzt. Wenngleich vor allem die Jüngsten – einige Zuhörer waren noch nicht mal ein Jahr alt – sich zunächst sehr vorsichtig an den grünen Riesen heranmachten. Aber Kruschel winkte ihnen freundlich zu und alle Ängste verflogen. Da wurde abgeklatscht, der Schwanz mit den weißen Zacken auf Echtheit geprüft, der Bauch gestreichelt und drumherum getanzt. Selbst vor den riesigen Zähnen hatten die Kinder keinen Respekt mehr, an diesen wurde kräftig gewackelt.

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Und wie hat es gefallen? „Die Musiker waren am besten, besonders die große Geige“, erklärte der siebenjährige Pepe Danielowski aus Liebenwalde nach dem einstündigen Konzert. Die Geschichte fand er wirklich aufregend. Seine Mutter Karina Walenski sagte: „Bei der spannenden Erzählweise von Juri Tetzlaff haben selbst wir als Erwachsene die Geschichte noch besser verstanden.“ Die Zeit sei ganz schnell vergangen.

Melodien aus dem Ballett „Schwanensee“ und auch aus der „Zauberflöte“ spielte die Neue Philharmonie Berlin um Dirigent Andreas Schulz am Abend für die Erwachsenen. Die jungen Musiker des Orchesters und die Solisten, die alle kurz vor dem Sprung ins professionelle Musikgeschäft stehen, überzeugten mit Spielfreude und Engagement. Und sie waren bestimmt nicht zum letzten Mal in Oranienburg.

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