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Fußball
Ist der SV Glienicke unschlagbar? „Aufpassen!“

Trug sich in die Liste der Torschützen ein: Astrit Feta (links) traf für den SV Glienicke im Kreispokalspiel gegen Grün-Weiß Ahrensfelde II.
Trug sich in die Liste der Torschützen ein: Astrit Feta (links) traf für den SV Glienicke im Kreispokalspiel gegen Grün-Weiß Ahrensfelde II. © Foto: Stefan Zwahr
Stefan Zwahr / 19.10.2018, 08:40 Uhr
Glienicke (MOZ) Der höchste Sieg in der dritten Runde des Fußball-Kreispokals ging auf das Konto des SV Glienicke. Der Fußball-Kreisligist gewann mit 6:0 gegen den SV Grün-Weiß Ahrensfelde II – der in der Kreisoberliga spielt. Sportredakteursprach mit dem 33-jährigen Astrit Feta über den Erfolg und die Situation beim ambitionierten Verein aus Glienicke, der im Sommer etliche Akteure verpflichtete, die schon in höheren Spielklassen aktiv waren.

6:0 gegen ein klassenhöheres Team: Überraschen Sie derartige Erfolge überhaupt?

Da der Trainer vor dem Spiel in der Kabine gesagt hat, dass Ahrensfelde mit einigen Leuten von der Ersten spielen wird, dachte ich schon, es wird doch schwerer. Es war leichter als gedacht und hat sehr viel Spaß gemacht. Unsere Jungs haben super gespielt. Wir standen hinten sehr gut und haben schnell gekontert. Es hat  Spaß gemacht gegen die. Ahrensfelde spielt eine Klasse höher, da konnte man sich mal beweisen und gucken, wo wir stehen.

Die Mannschaft von Glienicke wurde im Sommer neu zusammengestellt. Wie weit ist sie denn schon?

Die Viererkette hat jahrelang komplett bei Spandau zusammengespielt. Die sind einfach eingespielt hinten und sind so was von souverän, das macht schon Spaß.

Im Pokal steht Glienicke im Achtelfinale, in der Kreisliga ungeschlagen und mit 59 Toren in sieben Spielen auf dem zweiten Platz. Kann dieses Team überhaupt gestoppt werden?

Wir müssen aufpassen. Storkow ist auch ungeschlagen und hat sogar alle sieben Spiele gewonnen. Auch Häsen kommt vielleicht noch mit dazu. Und wir haben nun als Gegner die ganzen Mannschaften aus der oberen Hälfte. Ich denke aber, wenn wir ruhig weiterspielen und unser Passspiel so beibehalten, wird es auch gegen die anderen kein Problem sein, die Punkte zu holen.

Sie sind im fünften Jahr beim SV Glienicke. Was macht für Sie diesen Verein aus?

Dieser Zusammenhalt. Ich bin Berliner, komme aus dem Wedding, habe jahrelang bei Hertha Zehlendorf  Verbandsliga und beim BAK Oberliga gespielt. In Glienicke war es immer wie in einer Familie. Ich glaube, ich werde hier auch meine Karriere beenden, wenn es so weit ist. Mal sehen, ob es danach im Verein noch weiter geht. Aber ich denke, ich werde hier bleiben.

Auch vor einem Jahr gab es beim SV Glienicke schon ein ehrgeiziges Projekt unter dem damaligen Trainer Francis Banecki. Nun wurden wieder innovative Ideen umgesetzt und Spieler aus anderen Ländern und höheren Ligen geholt. Hatten oder haben Sie die Befürchtung, dass es wieder scheitert?

Ich kannte Francis von früher. Wir sind zusammen aufgewachsen. Da habe auch ich in Tegel gewohnt. Ich hatte wirklich die Befürchtung. Letztes Jahr ist einfach alles zu Bruch gegangen. Erst die zweite Mannschaft, dann auch die Erste. Irgendwann hat es gar keinen Spaß mehr gemacht. Es war ein kompletter Fall. Aber dieses Jahr hatte ich ein gutes Gefühl. Als ich gehört hatte, dass ,Coco’ (Wissam Shaheen; Anm.d.Red.) Trainer wird, den ich auch schon fünf, sechs Jahre kenne, dachte ich gleich, dass es besser laufen wird als letztes Jahr. Auch die Spieler sind sehr motiviert. Die Neuen, die er mitgebracht hat, passen. Ich habe nicht gedacht, dass es so wird wie im letzten Jahr.

Letztes Frage: Gibt es einen Wunschgegner für das Achtelfinale im Kreispokal?

Fortuna.

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