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Beschluss
Bomben: Oranienburg wird Modellregion

Blick auf die entschärfte Weltkriegsbombe. Oranienburg wird jetzt Modellregion der Kampfmittelbeseitigung.
Blick auf die entschärfte Weltkriegsbombe. Oranienburg wird jetzt Modellregion der Kampfmittelbeseitigung. © Foto: dpa
Claudia Duda / 08.11.2018, 11:52 Uhr - Aktualisiert 08.11.2018, 12:26
Oranienburg (MOZ) Die Stadt Oranienburg wird zur „Modellregion der Kampfmittelbeseitigung“. Das hat der Ausschuss für Inneres und Kommunales des Landtages am Donnerstag beschlossen. Außerdem soll das Budget des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) um zwei Millionen Euro jährlich aufstocken.

Das teilte der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD)mit. SPD und Linke hatten sich dafür eingesetzt. Stimmt der Landtag im Dezember dem entsprechend geänderten Haushalt zu, stehen dem KMBD in 2019 rund 15,5 Millionen Euro und in 2020 rund 16,6 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird der Etat des KMBD so hoch wie nie zuvor, so Lüttmann.

Mitte Oktober hatten die Koalitionspartner ihre Änderungsanträge zum Haushaltsentwurf 2019/2020 auf den Weg gebracht. Durch die Erhöhung der Mittel werden im Jahr 2019 weitere sieben Stellen beim KMBD geschaffen. Im Jahr 2020 sind sechs weitere geplant.

Erst am Mittwochabend hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, dass auch die Förderung des Bundes bei der Bombensuche und -entschärfung fortgesetzt werden soll.

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