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Landesstraße
Fürstenberger warnt vor Unfallgefahren

Straßenbau mit Fragezeichen: Vor etlichen Jahren wurde die Landesstraße erneuert, zur Freude vieler Einheimischer.
Straßenbau mit Fragezeichen: Vor etlichen Jahren wurde die Landesstraße erneuert, zur Freude vieler Einheimischer. © Foto: unbekannt
Thomas Pilz / 08.11.2018, 18:31 Uhr - Aktualisiert 09.11.2018, 08:48
Fürstenberg (MOZ) Rainer Schulz hat das Problem einfach keine Ruhe gelassen. Genau an jener Stelle, die nach Auffassung nicht nur vieler Anwohner kreuzgefährlich ist, vermaß der Fürstenberger kürzlich die Rheinsberger Straße. Er legte fix den Zollstock an – als gerade kein 40-Tonner vorüber donnerte, und staunte nicht schlecht. Die viel befahrene Piste verfügt in der Kurve unweit der Gärtnerei Weber und des Stützpunktes des Rettungsdienstes, eigentlich für alle Verkehrsteilnehmer mehr Schikane als Kurve, die Breite von 5,50 Metern.

Wäre keiner Notiz wert, wenn es sich nicht um eine Landesstraße handeln würde. Und deren Fahrbahnbreite beträgt im Rahmen des Regelquerschnittes auch im Land Brandenburg grundsätzlich 6,50 Meter. „Schon damals, als die Straße erneuert wurde, so etwa vor zehn Jahren, haben wir darauf hingewiesen, dass die Straße an der Stelle viel zu eng und unübersichtlich ist“, betont Schulz. Doch nichts sei passiert. „Muss denn erst ein Unglück geschehen“, warnt der gebürtige Wasserstädter, der sich nicht einverstanden erklären kann mit der Haltung des Landkreises. Dessen Straßenverkehrsamt hatte einen Antrag der Stadtverwaltung jüngst abgelehnt, in dem Bereich mindestens Tempo-30-Schilder aufzustellen. „Dort befindet sich zwar ein Schild, das eine Engstelle ausweist, aber es haben sich bereits Unfälle ereignet“, merkt Schulz an. So seien in Höhe der Gärtnerei Weber Bäume umgefahren worden, und sei der Zaun als Hinterlassenschaft eines Unfalles noch immer eingedrückt.

Ärgerlich sei für ihn außerdem, dass man sich im Rathaus mit der negativen Auskunft des Landkreises in dieser Sache offenbar abgefunden habe.

Ebenso sei es bedenklich, dass die Stadt am Anfang dieser Woche die Bürger nicht darüber habe informieren können, weshalb der Fußgängerbereich an der Bundesstraße in Höhe der Schleuse von Bauarbeitern plötzlich aufgerissen wurde. Man hätte als Service für die Bürger doch beim Land in Erfahrung bringen können, dass unter anderem dort ein Regenwasserschacht erneuert wird. Urplötzlich gelte nun in der Bergstraße seit Montag ein vollständiges Parkverbot, weil vor allem der aus Richtung Neuglobsow kommende Brummi-Verkehr dort umgeleitet werde. Man hätte die Anwohner vorwarnen müssen, so Schulz. Abgesehen davon: Um den Verkehr besser zu regulieren, sollten an Schleuse und Abzweig Ravensbrück Kreisverkehre errichtet werden.

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