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Nachtragsetat
Sturm Xavier sorgt für höhere Ausgaben

Sturmtief Xavier hatte überall im Land für erhebliche Schäden gesorgt.
Sturmtief Xavier hatte überall im Land für erhebliche Schäden gesorgt. © Foto: dpa/Hendrik Schmidt
Volkmar Ernst / 05.12.2018, 11:30 Uhr
Liebenwalde (MOZ) Die Schäden, die Sturmtief Xavier vor einem Jahr in und um Liebenwalde angerichtet hat, haben tatsächlich noch Auswirkungen auf den aktuellen Haushalt der Stadt. Rund 6 000 Euro hat die Verwaltung ausgegeben, um alle Schäden in Wald und Flur beseitigen zu lassen.

Eine Ausgabe, die die Stadtverordneten nun mit dem Nachtragshaushalt, der am 13. Dezember zur Diskussion steht, noch beschließen müssen. Das allerdings ist anzunehmen, da die Mitglieder des Finanzausschusses dies empfehlen. Das gilt auch für 500 000 Euro, die die Stadt für den Kauf des ehemaligen Gärtnereigeländes ausgegeben hat. Dass sich Liebenwalde das Gelände für die weitere städtebauliche Entwicklung sichert, hatten die Kommunalpolitiker längst beschlossen. Allerdings hatten sie nicht damit gerechnet, das Gelände so schnell kaufen zu können. Da die ehemaligen Eigentümer jedoch nicht zu ermitteln waren, konnte der Kauf nun vollzogen werden.

Um die Kinder in den gemeindlichen Einrichtungen, wie vom Land vorgeschrieben,  mit Frühstück und Vesper versorgen zu können, wurden zusätzlich Mitarbeiter für die Essensausgabe und weitere Ausrüstungsgegenstände wie Kühlschränke gebraucht. Sie schlagen  mit 15 000 Euro zu Buche.

Teurer als geplant war der Ausbau der Dimitroffstraße in Neuholland, für den zusätzliche 10 000 Euro gebraucht wurden, für den Friedhofsweg in Freienhagen waren es 76 000 Euro. Eine Entlastung innerhalb des Haushaltes für das laufende Jahr gibt es, weil die Anwohner des Malzer Weges im Ortsteil Freienhagen auf den Ausbau der Straße verzichtet haben. Damit können etwa 95 000 Euro eingespart und umverteilt werden.

Damit die Planungen für den Wegebau am Weinberg und am Liebenthaler Weg angeschoben werden können, wurden jeweils 15 000 Euro ausgegeben. Um 20 000 Euro wurde außerdem der Haushaltsansatz für die Sanierung der Grenzmauer und die Pflege der Nebenanlagen auf dem Liebenwalder Friedhof erhöht.(veb)

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