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Lösung für Umzug
Ulrike Schmidt kann ihre Papierwerkstatt behalten

Darf bleiben: Ulrike Schmidt zog 2001 nach Amalienfelde. 2016 eröffnete sie ihre Papierwerkstatt.
Darf bleiben: Ulrike Schmidt zog 2001 nach Amalienfelde. 2016 eröffnete sie ihre Papierwerkstatt. © Foto: Marco Winkler
Marco Winkler / 06.12.2018, 14:20 Uhr - Aktualisiert 06.12.2018, 16:21
Kremmen (MOZ) Mit guten Nachrichten für Ulrike Schmidt wartete Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Donnerstag auf. Sie kann ihre Papierwerkstatt in der Altstadt weiter betreiben. „Wir haben eine Lösung gefunden, die alle zufrieden stellen sollte“, so Busse.

Eigentlich sollte die in Kremmen ansässige Revierpolizei in das Ladengeschäft der Papierkünstlerin und Malerin ziehen. Ulrike Schmidt wurde, wie berichtet, gekündigt. „Die Polizei zieht nun in die Ruppiner Straße 57“, informierte Busse am Donnerstag. Dem Entschluss sei einer intensiven Lösungssuche vorausgegangen. Die Revierpolizisten ziehen damit in ein öffentliches Gebäude, in dem die städtische Wohnungsbaugesellschaft Woba sitzt: direkt neben dem Lidl-Markt. „Die Kündigung für Frau Schmidt haben wir natürlich zurückgezogen“, so Busse. Ulrike Schmidt soll noch schriftlich informiert werden. Von den guten Nachrichten erfuhr sie am Donnerstag von dieser Zeitung. „Ich freue mich sehr“, sagte sie. „Jetzt bin ich entspannt und glücklich.“ Vor allem Ortsvorsteher Eckhard Koop (parteilos) habe sich hinter ihr Dilemma geklemmt. „Er hat sich sehr engagiert“, sagte Ulrike Schmidt.

Auch die für Kremmen zuständigen Beamten Diana Bethke und ihr Kollege Wingolf Kirchner haben laut Busse die Nachricht wohlwollend entgegengenommen. Im Woba-Gebäude ist Platz für zwei Personen. Es gibt Sanitäranlagen und Parkplätze. Nur der Eingang ist – wie bei der ersten Altstadt-Variante – nicht behindertengerecht. Busse rechnet damit, dass die Polizei im Februar umziehen kann. „Wir müssen noch ein Archiv der Woba räumen und renovieren.“ Er selbst freut sich dann, seinen Mitarbeitern mehr Platz anbieten zu können. Das sei der Hintergrund des Umzugs gewesen. Die Revierpolizei, bisher im Rathaus ansässig, sollte Platz machen für die wachsende Verwaltung in Kremmen.

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