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Park & Ride
164 neue Parkplätze für Autos am Bahnhof

Selbst Hand angelegt: Bürgermeister Alexander Laesicke half am Donnerstag dabei, die letzte von insgesamt 26 bereits fünfjährigen Hainbuchen auf dem neuen P&R-Platz an der Lehnitzstraße einzupflanzen.
Selbst Hand angelegt: Bürgermeister Alexander Laesicke half am Donnerstag dabei, die letzte von insgesamt 26 bereits fünfjährigen Hainbuchen auf dem neuen P&R-Platz an der Lehnitzstraße einzupflanzen. © Foto: Friedhelm Brennecke
Friedhelm Brennecke / 07.12.2018, 06:33 Uhr
Oranienburg (MOZ) 514 kostenfreie Stellplätze stehen seit Donnerstag Autofahrern in Oranienburgs Innenstadt zur Verfügung. Die Park&Ride-Anlage (P&R) an der Stralsunder Straße mit 350 Stellplätzen hat an der Lehnitzstraße ihre Erweiterung mit 164 neuen Stellplätzen, darunter zwei für Kraftfahrer mit Handicap, gefunden. „Wir hoffen damit, der großen Oranienburger Nachfrage gerecht zu werden. Weiteren Raum zum Abstellen für Kraftfahrzeuge können wir hier nicht mehr anbieten“, sagte Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) gestern bei der Freigabe der neuen Flächen.

Die P&R-Plätze sollten jedoch keine Einladung für Pendler aus dem weiteren Umland sein. Sie würden sicher schon durch die Oranienburger aus der Kernstadt und den Ortsteilen belegt, die von dort nur einen kurzen Weg zum Bahnhof hätten. Kritik an seinem früheren Arbeitgeber, der Deutschen Bahn, konnte sich Laesicke dabei nicht verkneifen.   Schließlich schaffe die Stadt Oranienburg hier eine Infrastruktur, die vor allem Bahnkunden zugute komme. „Wo aber bleibt der Beitrag der Bahn?“, fragten sich viele. Denn auch schon das Fahrradparkhaus am Bahnhof sei unter Regie der Stadt errichtet worden. Hauptprofiteur sei allerdings auch da die Bahn. Laesicke äußerte den Wunsch, dass die Deutsche Bahn der Stadt bei der Verlängerung des Bahnhofstunnels entgegen kommen möge.

Die neuen P&R-Stellplätze sind von der lehnitzstraße aus zu erreichen, aber auch mit der bestehenden Anlage an der Stralsunder Straße verbunden. 920 000 Euro hat die Herrichtung der neuen Stellflächen gekostet. 77 Prozent davon seien aus Landes-Investitionen zum Öffentlichen Personennahverkehr gefördert  worden. 26 bereits stattliche Hainbuchen werden dort in einigen Jahren Schatten spenden. Drei große Mastleuchten sorgen auch bei Dunkelheit für Licht.

Von einst geplanten 206 Stellplätzen sind 164 übrig geblieben. Steigende Baupreise und die hohen Entsorgungskosten von leicht radioaktiven Sanden auf dem Gelände waren die Ursache dafür.

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