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OHC gegen Korea
Lasse Scharge im Interview: „Für uns war mehr drin“

Traf viermal: Oranienburgs Rechtsaußen Lasse Scharge (in Grün)
Traf viermal: Oranienburgs Rechtsaußen Lasse Scharge (in Grün) © Foto: Steffen Kretschmer
Jürgen Zinke / 08.01.2019, 19:20 Uhr - Aktualisiert 08.01.2019, 21:31
Oranienburg (MOZ) Lasse Scharge vom Handball-Drittligisten Oranienburger HC hatte am Montagabend im Freundschaftsspiel gegen WM-Teilnehmer Korea viermal getroffen. Am Ende unterlag sein Team in der proppenvollen MBS-Arena allerdings mit 29:34. Anschließend unterhielt sich unser Mitarbeiter Jürgen Zinke mit dem Linkshänder.

Welche Gefühle bewegen Sie nach solch einem Spiel?

Zum einen war es natürlich ein Höhepunkt der Karriere, kurz vor dem WM-Beginn hier in Deutschland gegen einen Teilnehmer, und dann auch noch gegen den ersten deutschen Gegner, spielen zu können. Andererseits ärgere ich mich ein bisschen darüber, dass wir kein besseres Ergebnis erreicht haben. Ein wenig mehr Leidenschaft und Einsatz hätten wir schon zeigen können. Auf jeden Fall war es für uns nach der Pause ab dem 22. Dezember ein ganz besonderer Trainingsauftakt. 

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Korea gewinnt Testspiel in Oranienburg

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Wie haben Sie den Gegner gesehen?

Ich glaube, das deutsche Team muss in seinem Auftaktspiel keine Angst haben, Korea hat auf jeden Fall gutes Drittliga-Niveau. Die Spieler haben konstantes Tempo gezeigt, waren mit ihrer unkonventionellen offensiven Abwehr schwer zu bespielen und hatten einen guten Keeper. Natürlich sind sie zu diesem Zeitpunkt kurz vor Beginn der Titelkämpfe auch konditionell fit. Aus dem Rückraum waren sie allerdings ungefährlich. Für uns war durchaus mehr drin.

Was erwarten Sie bei der am Donnerstag beginnenden WM vom deutschen Team und für den Handballsport hier im Land überhaupt?

Für das deutsche Team ist alles drin, es gibt einige Mannschaften, die für das Halbfinale in Frage kommen. Wenn ich sehe, wie groß die Begeisterung im Land schon jetzt ist, dass alle Hallen zum größten Teil ausverkauft sind, dann kann es am Ende wieder einen Riesen-Boom wie 2007 nach dem Titelgewinn geben.

Sie sind bei der Wahl zum Tor des Monats Dezember mit Ihrem spektakulären Freiwurftreffer in der Schluss-Sekunde zum 31:30-Siegtreffer gegen die zweite Mannschaft des SC Magdeburg unter den Kandidaten, zu denen unter anderem auch Nationalspieler Patrick Groetzki gehört. Wie verfolgen Sie die Wahl, bei der Sie derzeit aussichtsreich mit 34 Prozent auf Rang zwei stehen?

Ich schaue da schon ab und an mal nach. Aber so richtig weiß ich eigentlich nicht, was den Sieger erwartet. Am 18. Januar soll das Ergebnis feststehen.

Wer möchte, kann sich den Treffer von Lasse Scharge gegen die zweite Mannschaft des SC Magdeburg im Internet ansehen und abstimmen. Noch sind einige Tage Zeit, in denen der Oranienburger vielleicht doch noch den Sprung an die Spitze dieser Wertung schaffen kann. Möglich ist das auf www.dkb-handball-bundesliga.de/de/s/tor-des-monats.

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