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Rudi Molleker schafft Sprung ins Hauptfeld der Australien Open

Rudolf Molleker in Aktion: Der Lehnitzer schaffte den Einzug in das Hauptfeld der Australian Open.
Rudolf Molleker in Aktion: Der Lehnitzer schaffte den Einzug in das Hauptfeld der Australian Open. © Foto: dpa
Stefan Zwahr / 11.01.2019, 10:31 Uhr - Aktualisiert 11.01.2019, 13:52
Melbourne (MOZ) Er hat einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere erreicht: Tennisprofi Rudolf Molleker hat sich für die erste Hauptrunde der Australian Open qualifiziert. Der 18-Jährige, der in Oranienburg aufwuchs, gewann in der Nacht zu Freitag das Endspiel der Qualifikation gegen den Kölner Oscar Otte mit 4:6, 6:4 und 7:5 und schaffte damit den Einzug in das Hauptfeld. Für ihn ist es die erste Teilnahme an einem Grand-Slam-Turnier.

In der ersten Runde trifft Molleker am Montag auf  Diego Schwartzman. Der 26-jährige Argentinier wird in der Weltrangliste auf Position 19 geführt. Das Tennistalent aus Oberhavel, das im entscheidenden Qualispiel zwei Matchbälle im dritten Satz abwehrte, steht im Ranking auf dem 207. Platz.

Die Teilnahme an den Australian Open ist für den Lehnitzer, der im Frühjahr das Challenger-Turnier in Heilbronn gewann, der größte Erfolg in seiner noch jungen Karriere. In dieser gelangen ihm im Juniorenbereich einige Triumphe. 2011 wurde er deutscher Meister bei den U 12 und gewann das International Masters in Florida. In der U 14 wurde Molleker Einzel-Europameister und gewann mit dem Nationalteam bei den Europa- und Weltmeisterschaften (alles 2013).

Mollekers Manager Benjamin Thiele sprach am Freitag gegenüber dem Oranienburger Generalanzeiger von einem sensationellen Erfolg: „Das ist das bisher größte Highlight in seiner Karriere. Damit war nichtzu rechnen.“ Rudi Molleker selbst sagte: „Ich bin nach den drei Matches natürlich ziemlich k.o., es waren drei sehr harten Runden. Gleichzeitig bin ich unglaublich froh und stolz, jetzt im Hauptfeld zu stehen. Jetzt heißt es, sich schnell und gut zu erholen. Ich freue mich sehr auf mein Erstrundenmatch gegen Schwartzman.“

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