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OHC vor Auswärtsspiel
„Wir werden nicht geschont“

Großes Erlebnis: Für Linus Dömeland (Mitte) und den OHC begann die Vorbereitung mit einem Spiel gegen Korea.
Großes Erlebnis: Für Linus Dömeland (Mitte) und den OHC begann die Vorbereitung mit einem Spiel gegen Korea. © Foto: MOZ/Steffen Kretschmer
Steffen Kretschmer / 25.01.2019, 17:19 Uhr - Aktualisiert 25.01.2019, 17:37
Oranienburg (MOZ) Für den Oranienburger HC geht es am Sonnabend mit einem Auswärtsspiel in der 3. Handball-Liga weiter. Die Mannschaft von Trainer Christian Pahl ist ab 17 Uhr zu Gast beim SV Anhalt Bernburg. Wie die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel des Jahres verlief, was seine Mannschaft in Sachsen-Anhalt erwartet und wie er die Weltmeisterschaft verfolgt, darüber sprach Sportredakteur Steffen Kretschmer mit OHC-Linksaußen Linus Dömeland.

Linus Dömeland ...über den Auftakt nach dem Jahreswechsel: „Unser Spiel gegen die Mannschaft von Korea war natürlich etwas Besonderes und überhaupt nicht alltäglich. Nach zweieinhalb Wochen Pause gleich mit einem Spiel einzusteigen, war ungewöhnlich. Und dann auch noch gegen einen WM-Teilnehmer in unserer vollen Halle. Wir durften die Partie aber nicht überbewerten. Korea war einfach ein Teil der Vorbereitung. Es war zu sehen, woran wir zu arbeiten hatten.“

...über die Vorbereitung: „Gerade durch Feiertage ist auch bei einer kurzen Pause wieder vieles aufzuholen. Deshalb haben wir in der ersten Woche nach dem Korea-Spiel vor allem viel im athletischen Bereich gearbeitet. Dann kam immer mehr der Ball dazu und wir haben spielerische Elemente mit dem Laufen kombiniert.“

...über den Fakt, nur mit zwei Testspielen (Korea und Eberswalde) in die weitere Saison zu gehen: „Es ist einfach schwierig, in der Umgebung ein Testspiel auf Drittliga-Niveau auf die Beine zu stellen. Das sind dann einfach keine Wettkampfbedingungen. Deshalb versuchen wir, im Team das Beste aus uns herauszuholen. Im Training geht es deshalb zur Sache. Genau das brauchen wir. Denn an den Wochenenden werden wir auch nicht geschont. Wenn wir in den Einheiten gegeneinander spielen, ist das schon sehr intensiv. Jeder will dann mit seinen Nebenleuten gegen die anderen gewinnen. Es sieht einfach nicht gut aus, wenn man als Spieler auch im Training nicht das abliefert, wozu man eigentlich in der Lage ist.“

...über das Auswärtsspiel bei Anhalt Bernburg: „Im Vergleich zu anderen Drittligisten ist es anders, dort zu spielen. Es ist sehr emotional dort, die Zuschauer gehen mit und sitzen sehr dicht am Spielfeld. Wir müssen deshalb gut in die Partie reinfinden und genau diese Emotionen gar nicht erst aufkommen lassen. Bernburg kommt über den Kampf. Diesem etwas entgegenzusetzen, wird unser Schlüssel sein. Es sind einige Leute dabei, die wir schon über Jahre hinweg kennen. Sie sind erfahren und wissen, wie sie in der eigenen Halle zu spielen haben. Vom Tabellenbild her sind wir Favorit, auch wenn diese Rolle nicht immer die einfachste ist. In der 3. Liga darf man sich einfach keine Auszeiten gönnen, dann wird das nichts. Die Leistungsdichte der Mannschaften ist dafür viel zu hoch. Mal eben locker an die Sache heranzugehen, funktioniert nicht.“

...über die Handball-Weltmeisterschaft und die Auftritte der deutschen Nationalmannschaft: „Wir Spieler verfolgen natürlich die WM und vor allem die Auftritte der Deutschen. Wenn ich sehe, was dort passiert, wird es Zeit, dass es auch bei uns wieder losgeht. Jetzt, nachdem schon einige große Mannschaften geschlagen wurden, traue ich der Nationalmannschaft sehr viel zu. Ich finde Norwegen aber auch sehr stark. Das wird ein hartes Halbfinale, zumal es auch extrem schwierig ist, ein komplettes Turnier auf 110 Prozent durchzuziehen. Das Finale ist für Deutschland natürlich in jedem Fall möglich. Ich hoffe einfach, dass sich die Mannschaft für die Weltmeisterschaft belohnt, die sie bisher gespielt hat.“

...auf die Frage, was seine Mannschaft vom deutschen Team lernen kann: „Was Deutschland abliefert, ist einfach überragend. Das zeigt, was Mannschaftsgefühl ausmachen kann. Dort sieht man, wie das Optimum aussehen kann. In der Abwehr hilft jeder jedem und auch nach Fehlern wird nicht resigniert. Die Deutschen zeigen auf einem sehr hohen Niveau, was handballerisch möglich ist.“

Ansetzungen

Spiele des Oranienburger HC nach der Winterpause in der 3. Handball-Liga:

26. Januar, 17 Uhr: Anhalt Bernburg (A)

2. Februar, 18.30 Uhr: HSG Ostsee N/G (H)

9. Februar, 18.30 Uhr: HSV Hannover (H)

17. Februar, 16 Uhr: Stiere Schwerin (A)

23. Februar, 18.30 Uhr: 1. VfL Potsdam (H)

10. März, 17 Uhr: TSV Burgdorf II (A)

16. März, 18.30 Uhr: MTV Braunschweig (H)

23. März, 17 Uhr: DHK Flensborg (A)

30. März, 18.30 Uhr: SG Flensburg-Handewitt II (H)

7. April, 17 Uhr: Eintracht Hildesheim (A)

13. April, 18.30 Uhr: Füchse Berlin II (H)

27. April, 19.30 Uhr: TSV Altenholz (A)

4. Mai, 19 Uhr: SC Magdeburg II (H)

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