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Handball
OHC verliert gegen Bernburg deutlich

Mit der zweiten Halbzeit war OHC-Coach Christian Pahl einigermaßen zufrieden. Ein möglicher Sieg wurde aber schon in der ersten Hälfte verspielt.
Mit der zweiten Halbzeit war OHC-Coach Christian Pahl einigermaßen zufrieden. Ein möglicher Sieg wurde aber schon in der ersten Hälfte verspielt. © Foto: Karsten Schirmer
Stefan Zwahr / 28.01.2019, 12:23 Uhr
Oranienburg/Bernburg (MOZ) Seit Anfang Oktober war Handball-Drittligist Oranienburger HC in der Fremde ungeschlagen (drei Siege, ein Remis). Diese Serie ging am Sonnabend im ersten Punktspiel des Jahres zu Ende. Bei Anhalt Bernburg setzte es eine deutliche 25:31 (9:16)-Niederlage.

In der ersten Halbzeit seien die Unterschiede aus Sicht von Oranienburgs Trainer Christian Pahl so deutlich gewesen, wie es das Ergebnis aussagt. „Es wäre falsch zu sagen, dass Bernburg dann nur noch verwalten musste. Wir haben es aber nicht geschafft, noch einmal heranzukommen und den Gegner nervös zu machen.“

Der OHC, der zum Ende der Hinrunde in sieben von neun Spielen gepunktet hatte (fünf Siege, zwei Remis), musste kurzfristig die krankheitsbedingten Ausfälle von Nils Müller und Kapitän Robin Manderscheid kompensieren. Pahl: „Wir haben natürlich überlegt, wie wir darauf taktisch reagieren und haben es mit einer offensiven Abwehr versucht.“ Letztlich habe im ersten Abschnitt aber keine Variante zum Erfolg geführt. „Die Abwehr hatte in keinem Verbund die erforderliche Stabilität“, bemängelte der Coach der Kreisstädter, die kaum Bälle gewinnen konnten. Fast alle Versuche der Anhaltiner, die in der Regel richtige Entscheidungen trafen, landeten im Netz. „Parallel dazu lassen wir selbst fünf klare Bälle liegen“, so Pahl, der zudem einige einfache Fehler seiner Schützlinge sah. „Unter anderem war die Passqualität war nicht gut.“ Folge: Oranienburg lag zur Pause vor 420 Zuschauern mit 9:16 zurück.

Das sei nach den Worten von Christian Pahl eine zu große Hypothek gewesen. „In Bernburg spielt die Zeit für dich, wenn du das Spiel eng gestalten kannst. Dann haben wir den stärkeren Kader.“ Doch der OHC schaffte es am Sonnabend nicht, das Spiel noch einmal spannend zu gestalten – trotz einer Leistungssteigerung. „Wir haben mit einer 6-0-Abwehr defensiver und besser verteidigt“, lobte der Coach. Dennoch setzte es auch im zweiten Abschnitt 15 Gegentreffer. „Vorne haben wir aber viel besser agiert, waren mehr in Bewegung und effektiver. Darum bin ich mit der zweiten Hälfte bedingt zufrieden, mit der ersten aber total unzufrieden.“

Wie es im anstehenden Heimspiel gegen die HSG Ostsee in personeller Hinsicht aussehen wird, vermag Christian Pahl noch nicht zu sagen. Klar sei nur, dass es noch nicht für einen Einsatz von Dennis Leroy Schmöker reichen wird. „Bei Nils ist nicht abzuschätzen, wie es sich entwickeln wird. Die Erkrankung von Robin hat sich schon länger angedeutet. Ich denke aber, dass die Chancen nicht gering sind, dass beide Spieler mit dabei sind. Die Frage ist, ob sie vorher trainieren können. Das wäre wichtig.“

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