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VSV-Trainer
„Müssten den Etat vervierfachen“

Aufstieg wäre reizvoll: VSV-Coach Robert Hinz
Aufstieg wäre reizvoll: VSV-Coach Robert Hinz © Foto: Karsten Schirmer
Steffen Kretschmer / 10.02.2019, 22:06 Uhr
Oranienburg (MOZ) Die Volleyballerinnen des VSV Havel Oranienburg eilen weiter von Erfolg zu Erfolg. Was in den vergangenen Jahren allerdings nie zur Debatte stand, könnte nun Realität werden. Der Verein geht offen damit um, dass er sich mehr als die 3. Liga vorstellen kann. Sportredakteursprach mit Trainer Robert Hinz darüber.

Herr Hinz, nach dem 3:1-Sieg gegen den USV Potsdam steht der VSV wieder auf Platz eins. Wie sieht die Tabelle am Ende der Spielzeit aus?

Jetzt sind es noch drei Spiele, die wir haben, in denen wir versuchen werden, das Maximum aus uns herauszuholen. Dann werden wir sehen, wofür es am Ende reicht.

Ist der Aufstieg ein Thema?

Wir haben an der Vorlizensierung für die zweite Bundesliga teilgenommen und werden jetzt innerhalb des Vereins prüfen, ob ein Aufstieg eine Option und überhaupt möglich ist. Bis Mai haben wir Zeit.

Welche Dinge müssen im Verein abgeklopft werden?

Es gibt zwei große Themen. Zum einen müssen wir erst einmal schauen, ob die Mannschaft überhaupt einen Aufstieg will. Das wird sich in nächster Zeit klären. Und zum anderen eine Sache, die für uns wirklich wichtig ist: Wir brauchen das Geld dafür. Wir hoffen, dass wir viele Oranienburger Sponsoren, Förderer und Partner finden, die das Projekt unterstützen und sich freuen würden, hier in der Stadt eine Mannschaft in der zweiten Liga zu haben.

Gibt es einen vorgegebenen Etat, den der VSV Havel bei einem möglichen Aufstieg vorweisen müsste?

Das ist vorgegeben. Wir müssten unseren Etat im Vergleich zu jetzt verdrei-, wenn nicht sogar vervierfachen, damit das funktionieren kann.

Was würde die 2. Bundesliga in Bezug auf das Trainingspensum, die Intensität und auch die Qualität aus sportlicher Sicht verändern?

Das Trainingspensum würde, wenn auch nicht ins Unermessliche, hochgehen. Die Fahrten sind in dieser Liga etwas weiter, teilweise sogar bis ins Ruhrgebiet. Schlussendlich hängt viel von den Mädels ab. Sie müssen sagen, ob sie da Lust drauf hätten. Es sind viele dabei, die schon einmal in der 1. oder 2. Bundesliga gespielt haben. Bestimmt 80 Prozent des Kaders. Sportlich wäre es nach einem Aufstieg nochmal eine andere Hausnummer als die dritte Liga. Das ist aber das, was auch ich als Trainer interessant finde. Aktuell ist es so, dass es uns gelingt, die Liga größtenteils zu dominieren. Das zeigt, dass viel Qualität in der Mannschaft steckt. Und wahrscheinlich auch Qualität, die wesentlich interessanter in der zweiten Bundesliga wäre.

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