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3. Volleyball-Liga
VSV Havel bleibt zu Hause ungeschlagen

Zum Sieg geführt: Anika Zülow (bei der Annahme) wurde gegen den Eimsbütteler TV auf Seiten des VSV Havel zur besten Spielerin gewählt.
Zum Sieg geführt: Anika Zülow (bei der Annahme) wurde gegen den Eimsbütteler TV auf Seiten des VSV Havel zur besten Spielerin gewählt. © Foto: Moritz Franke
Steffen Kretschmer / 25.03.2019, 12:21 Uhr
Oranienburg (MOZ) Das, was sich Co-Trainer Ole Schröter erhoffte, ist eingetreten: "Wir sind in dieser Saison daheim ungeschlagen geblieben und hatten noch einmal viel Spaß." Und das, obwohl für den VSV Havel Oranienburg zum Abschluss der Drittliga-Saison längst nicht alles perfekt lief.

Noch lange nach dem 3:1-Sieg gegen den Eimsbütteler TV wurde am Sonnabend in der Halle gefeiert. Von Enttäuschung, den Titel knapp verpasst zu haben, keine Spur. "Wir sind super zufrieden mit dem zweiten Platz", sagte Anika Zülow, die nach dem ETV-Duell zur besten Spielerin gewählt wurde. "Wir haben uns vor der Saison die ersten beiden Plätze als Ziel gesetzt. Und man muss auch ganz klar sagen, dass Rotation einfach sauberer durch die Saison gekommen ist. Die Pflichtsiege haben sie meist 3:0 gewonnen, in denen wir uns manchmal ein bisschen schwer getan und auch mal einen Satz abgegeben haben. Von daher steht Prenzlauer Berg auch völlig verdient auf Platz eins."

Dieses von Anika Zülow angesprochene "manchmal ein bisschen schwer getan" war auch in der Partie gegen den Eimsbütteler TV zu sehen. Der VSV gab den ersten Satz deutlich 17:25 ab. Niemand habe den Tabellenfünften aus Hamburg unterschätzt. Aber Zülow gab zu, dass sich der "Gedanke einschleicht, dass es dem Saisonende zugeht. Dann merkt man schon, dass die Konzentration an der einen oder anderen Stelle nicht mehr so ganz da ist. Im ersten Satz haben wir viele Fehler gemacht. Davon hat unser Gegner gelebt und musste wenig dazu beisteuern, den ersten Durchgang zu gewinnen.

An der Seitenlinie fehlte in diesem Spiel Chef-Trainer Robert Hinz. So schlüpfte Ole Schröter in seine Rolle. Unterstützt wurde er von einem alten Bekannten: Ricardo Galandi, der den VSV gemeinsam mit Michael Bade 2017 zur Drittliga-Meisterschaft geführt hatte. Er sah viel Gutes. Nur in der Mitte des ersten Durchganges habe die Annahme nicht mehr gepasst und der Aufschlagdruck abgenommen. "Warum auch immer. Dann haben wir nur noch über Außen gespielt und Eimsbüttel hat genau dort einen recht stabilen Block gestellt", sagte Galandi. "Danach hat der VSV das Spiel aber wieder variabler gestaltet und die individuelle Klasse hat sich durchgesetzt."

Das sah auch Ole Schröter so, der in der Folge von "drei super Durchgängen" sprach. "Es war anfangs schwierig, sich zu konzentrieren. Eimsbüttel reiste nur mit sechs Spielerinnen an. Den ersten Satz haben wir aber schnell abgehakt." Ihm persönlich sei es wichtig gewesen, dass am letzten Spieltag alle in seinem Team zu Einsatzzeiten kommen sollten. "Ich hatte zwölf Spielerinnen und konnte wechseln, wie ich wollte", so Ole Schröter.

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