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Speedway
René Deddens gewinnt Oberkrämerpokal

Stefan Zwahr / 08.04.2019, 10:12 Uhr
Wolfslake (MOZ) René Deddens war auf dem "Eichenring" der gefeierte Mann des Tages: Der 26-Jährige, der mit seinem Heimatverein Cloppenburg im vergangenen Jahr den Speedway-Team-Cup gewonnen hatte, fügte seiner Vita am Sonntag einen weiteren Erfolg dazu. In Wolfslake sicherte er sich den Sieg beim Oberkrämerpokal. "Es lief einwandfrei", freute sich der Mann aus Niedersachsen, der einst für das Speedwayteam Wolfslake in der Bundesliga fuhr.

Auch am Sonntag prangte auf seiner Kluft das Logo des Vereins aus der Gemeinde  Oberkrämer. "Als von ,Matze’ (Mannschaftsleiter Mathias Bartz; Anm.d.Red.) die Anfrage kam, musste ich nicht überlegen. Wir sind sehr gut befreundet." So fuhr Deddens bei der traditionsreichen Veranstaltung noch einmal für sein Ex-Team, den er für die Organisation lobte.

Das Event wurde in diesem Jahr in einem neuen Modus ausgetragen. Vier Teams mit jeweils vier Fahrern ermittelten zunächst in 19 Läufen ihren Sieger. Nach diesem Mannschaftsvergleich, den die Grüstrow Torros für sich entschieden, traten die vier punktbesten Fahrer in einem Rennen über ebenfalls vier Runden gegeneinander an, um den Oberkrämerpokal-Sieger zu ermitteln. Deddens gewann deutlich.

Damit konnte sich der Norddeutsche, der in dieser Saison zwei deutsche Meistertitel zu verteidigen hat, über sechs Siege in sechs Läufen freuen. "Es war für mich das erste Rennen der Saison. Da so zu starten, ist natürlich toll." Schon in der kommenden Woche stehen bei seiner Heimatverein Cloppenburg wichtige Rennen um die Deutsche Meisterschaft an. "Wolfslake war für mich ein Vorbereitungsrennen. Darum habe ich nach dem dritten Lauf auch das Motorrad gewechselt, um auch das zu testen."

Einen weniger erfolgreichen Tag erlebte Steven Mauer, der in dieser Saison für Wolfslake im Team-Cup fahren wird. Dieser hatte gleich im ersten Lauf einen technischen Defekt und schied im zweiten Rennen "durch mein Verschulden" aus. "Danach habe ich mich gesteigert. Das ist gut für das Selbstbewusstsein. Es hätte besser sein können, war aber okay." Mauer holte in fünf Rennen drei Punkte. Insgesamt kamen Deddens (15), Lokalmatador Lukas Wegner (8) und Maximilian Pott (4) auf 30 Zähler und landeten hinter Güstrow (34) und den Gästen aus Dänemark (32). Die Black Forest Eagles wurden Letzter (14).

Staubige Angelegenheit

Zum sportlichen Abschneiden sagte Mannschaftsleiter Mathias Bartz: "René war super. Steven hatte Pech und blieb sicher hinter seinem Vermögen. Dadurch fehlten ein paar Punkte."

Die Veranstaltung sei ein Erfolg gewesen. "Das Wetter hat gepasst, war vielleicht schon zu gut. So kamen wir leider mit dem Bewässern der Bahn nicht hinterher. Das war ein kleines Manko. Aber Wolfslake ohne Staub kann ich mir nicht vorstellen."⇥sz

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