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Sanierung
Hilfe für Linumhorster Brücke aus Kremmen

Gesperrt: die Brücke in Linumhorst
Gesperrt: die Brücke in Linumhorst © Foto: Markus Baluska
Markus Baluska / 15.05.2019, 14:24 Uhr
Kremmen/Fehrbellin Donnerstag entscheiden die Stadtverordneten in Kremmen, ob sich die Stadt finanziell an der Sanierung der Linumhorster Brücke beteiligen wird. Die Instandsetzungskosten des denkmalgeschützten Bauwerks werden auf rund 850 000 Euro geschätzt. Der zur Diskussion stehende Beitrag Kremmens liegt bei 25 000 Euro. Die Stahlfachwerkbrücke über den alten Rhin verbindet die Orte Linumhorst und Wustrau/Ziethenhorst und befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Fehrbellin.

Verbindung zweier Landkreise

Das Bauwerk, das als Kulisse für internationale Filmproduktionen diente, verbindet zudem die Landkreise Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin. Seit langem war sie nur noch für den Landwirtschaftsverkehr freigegeben. Vor knapp einem Jahr musste sie komplett gesperrt werden.

Zunächst hatte Kremmen wenig Interesse an einer Beteiligung. Durch das Engagement der Initiative für den Radweg Kremmen-Linum hat sich das offenbar geändert. Die Brücke gehört zum geforderten Radwanderweg, den Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) begrüßen würde. Für die parteilose Fehrbelliner Bürgermeisterin Ute Behnicke wäre eine finanzielle Unterstützung durch Kremmen eine große Freude. "25 000 Euro würden uns weiterhelfen, die Brücke zu sanieren und den Radweg zu bauen", sagte sie im Gespräch mit dieser Zeitung. Im Ortsbeirat Kremmen sprach Bürgermeister Busse diesen Montag von einer Willensbekundung. Die Stadtverordneten entscheiden am Donnerstag ab 19 Uhr im Ratssaal.

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