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Personalwechsel
Regio Nord startet mit neuer Expertin durch

Blumen sagen mehr als Worte: Sowohl die neue Mitarbeiterin Kerstin Kwiatkowski (links) erhielt von Geschäftsführer Olaf Bechert einen prächtigen Blumenstrauß als auch Kathrin Findeisen, die nun bald unweit der Landeshauptstadt den Neubeginn wagt.
Blumen sagen mehr als Worte: Sowohl die neue Mitarbeiterin Kerstin Kwiatkowski (links) erhielt von Geschäftsführer Olaf Bechert einen prächtigen Blumenstrauß als auch Kathrin Findeisen, die nun bald unweit der Landeshauptstadt den Neubeginn wagt. © Foto: Thomas Pilz
Thomas Pilz / 12.06.2019, 07:01 Uhr
Zehdenick (MOZ) Manchmal ist man verführt, zu träumen. Auch als Geschäftsführer einer Entwicklungsgesellschaft, die für das Mittelzentrum Gransee-Zehdenick und Fürstenberg arbeitet. Olaf Bechert nämlich konnte etliche interessante und vielversprechende Bewerbungen zur Kenntnis nehmen – auf eine Stelle bei der Regio-Nord, die zum 1. Juli neu zu besetzen ist.

Kathrin Findeisen, seit neuneinhalb Jahren schon bei der Regio-Nord für das wirtschaftsorientierte Regionalmanagement erfolgreich tätig, hat sich neu orientiert und beendet ihr Wirken in der Region, um nach Potsdam zu wechseln.

Bechert ließ ausschreiben und konnte dabei feststellen: "Ein bunt gemischtes, reichliches Bewerberfeld, nicht zuletzt aus der Region", meldete sich auf die Ausschreibung hin. "Ich hätte tatsächlich mindestens drei Mitarbeiter einstellen können", merkte er an.

In der Region für die Region

Das Rennen machte unterm Strich Kerstin Kwiatkowski. Die 50-Jährige stammt aus Berlin, wohnte zuletzt in der Altstadt von Köpenick und konnte vor etwa einem Dreivierteljahr ihren Lebensmittelpunkt gemeinsam mit ihrem Partner nach Altlüdersdorf verlagern.

Was aber prädestiniert sie, in die Fußstapfen von Kathrin Findeisen zu treten? Kerstin Kwiatkowski ist gleichsam vom Fach. Die gelernte Drogistin arbeitet mittlerweile unter anderem als Unternehmensberaterin, nachdem sie sich zur Betriebswirtin weiterqualifiziert hatte und bei Beratung und Vertrieb tätig war. "Da bin ich in ganz Deutschland herumgekommen", merkt Kerstin Kwiatkowski an. Vor allem aber: Berlin habe sie ganz bewusst den Rücken gekehrt, "weil die Lebensqualität in den vergangenen Jahren aufgrund der Enge und des Stresses nachgelassen hat", erklärt die Altlüdersdorferin. Und sie  fügt hinzu: "Das ist jetzt eine Riesenchance für mich, sozusagen der Traumjob, in der Region für die Region arbeiten zu können."

Geschäftsführer Olaf Bechert betont, Kerstin Kwiatkowski sei der Beleg dafür, dass nicht nur Ruheständler aus der Großstadt aufs Land ziehen.

Findeisen bleibt neugierig

Auch Menschen, die mit ihrer Familie sich bewusst für die Schönheit der Region als Lebensmittelpunkt festgelegt haben, bereichern inzwischen das Leben vor Ort – und das beruflich aktiv.

Kathrin Findeisen lässt widerum durchblicken, auch mit einem "weinenden Auge" ihre Arbeit bei der Regio-Nord zu beenden. "Ich habe mich hier wirklich sehr, sehr wohl gefühlt, und die Zusammenarbeit mit Olaf Bechert habe ich sehr geschätzt", sagt Findeisen.

Geschäftsführer Bechert nutzte das Pressegespräch, der scheidenden Mitarbeiterin auch im Namen des amtierenden Vorsitzenden des Kooperationsrates für das Mittelzentrum, Frank Stege, einen herzlichen Dank des Rates zu übermitteln. Die Zusammenarbeit sei stets als sehr wichtig eingeschätzt worden. Bechert lenkte den Blick auf das Betätigungsfeld von Findeisen, vor allem als Mittler zwischen Schulen und Unternehmen zu arbeiten, was Ausdruck vor allem in der beliebten Lehrstellenbörse fand. "Frau Findeisen war eine maßgebliche und feste Größe bei den langjährigen Projekten der Regio-Nord", so der Geschäftsführer.

Kathrin Findeisen, die auch privat der Region "ade" sagt, um sich familiär in Stahnsdorf niederzulassen, betont, sie sei ja absolut nicht aus der Welt. Sprich, sie halte intensiv Kontakt mit ihrer Nachfolgerin, und "ich werde weiterhin das Geschehen in den Gemeinden des Mittelzentrums beobachten".

Lehrstellenbörse bereits in Vorbereitung

Perspektivisch gehen mit dem Wechsel der verantwortlichen Mitarbeiterin auf dem Posten des wirtschaftsorientierten Regionalmanagements Überlegungen einher, den Bereich im Detail umzustrukturieren, so Olaf Bechert.

Kathrin Findeisen hatte vornehmlich das Thema Wirtschaft beackert und jährlich die Lehrstellenbörse vorbereitet. Für Kerstin Kwiatkowski wird diese Großveranstaltung die erste Herausforderung ihrer neuen Tätigkeit.

Kerstin Kwiatkowski ist erreichbar unter 03306 2028208 – auch für jene, die sich für die 16. Lehrstellenbörse des Mittelzentrums interessieren. Sie soll am 12. September stattfinden – im Oberstufenzentrum.⇥pilz

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