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Festival in Gefahr
Keine Einigung zwischen Kreis und Punks

Eindruck aus dem vorigen Jahr vom Punkfestival in Kremmen.
Eindruck aus dem vorigen Jahr vom Punkfestival in Kremmen. © Foto: Burkhard Keeve
Marco Winkler / 22.06.2019, 19:19 Uhr - Aktualisiert 23.06.2019, 13:48
Kremmen (MOZ) Die Gespräche zwischen dem Landkreis und den Organisatoren des Punk-Festivals "Resist to Exist", das Anfang August zum vierten Mal in Kremmen ausgerichtet werden soll, sind offenbar gescheitert.

Am Freitag trafen sich die Veranstalter mit Oliver Grützmacher, Leiter des Kreisbauamtes. Wie der veranstaltende Alternati-Verein mitteilt, konnte in dem Gespräch keine Einigung gefunden werden. "Uns bleibt der öffentliche und juristische Weg", schreiben die Festival-Verantwortlichen auf deren Facebook-Seite. "Unser Widerspruch gegen die Ordnungsverfügung ist eingereicht, und das Eilverfahren beim Verwaltungsgericht auf den Weg gebracht."

Der Kreis machte, wie berichtet, die Ordnungsverfügung geltend, da die Veranstalter keine geänderte Baugenehmigung für die landwirtschaftlich genutzte Fläche, auf der das Festival stattfindet, eingereicht hatten. Die seit laut Kreis aber notwendig, da das Event mittlerweile regelmäßig ausgerichtet wird.

Der Rechtsanwalt des Alternati-Vereins sieht das anders. Er geht davon aus, dass eine B-Plan-Änderung nicht notwendig sei. Die Punker ziehen deshalb vor Gericht. Zuvor gibt es diesen Montag ein Pressegespräch, an dem sich laut "Resist to Exist"-Pressemitteilung Theaterchef und SPDler Andreas Dalibor, die Kremmener Stadtverordneten André Klein (Grüne) und Reiner Tietz (Linke), Wolfgang Kunwald als technischer Leiter des Festivals und die Landtagsabgeordnete Isabelle Vandré (Linke) beteiligen wollen.

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