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Online-Petition
Schon mehr als 300 Unterschriften gegen Müll gesammelt

Melanie Mielsch und Toni Aschersleben wollen nun mit einer Online-Petition den Druck auf die Stadt erhöhen, mehr gegen die Vermüllung öffentlicher Plätze und Badestellen in Oranienburg zu tun.
Melanie Mielsch und Toni Aschersleben wollen nun mit einer Online-Petition den Druck auf die Stadt erhöhen, mehr gegen die Vermüllung öffentlicher Plätze und Badestellen in Oranienburg zu tun. © Foto: Thomas Sabin
Thomas Sabin / 24.06.2019, 18:00 Uhr
Oranienburg (MOZ) Die Online-Petition zur Veränderung der Müllsituation in Oranienburg zeigt erste Wirkung. Vor rund zwei Wochen hatten die Initiatoren Melanie Mielsch und Toni Aschersleben mit der Unterschriftensammlung begonnen. 310 Unterschriften (Stand: 24. Juni) sind bisher zusammen gekommen. Auch die ersten Parteien habe ihre Unterstützung zugesagt.

"Bisher haben sich die SPD, die Linke und die Grünen zu Wort gemeldet", sagt Aschersleben. Später sollen alle am Runden Tisch zusammenkommen. "Die Einladungen für die Stadtverordneten werden zu Mittwoch versendet", erklärt Melanie Mielsch. Beide hoffen auf ein positives Ergebnis. Ihr Ziel: die Stadt dazu zu bringen, zu prüfen, wie die Müllsituation verändert werden kann.

Zum Erfolg der Online-Petition fehlen noch 390 Unterschriften. Insgesamt 700 werden benötigt. Um die Stimmen in den nächsten Wochen zusammenzubekommen, wollen Mielsch und Aschersleben auch auf die Straße gehen. "Wir wollen die Leute direkt ansprechen. Zudem liegt die Petition in mehreren Läden in der Stadt aus", so Aschersleben.

Auch das Feedback auf die Petition überrascht die beiden. Über 130 Kommentare sammeln sich im Netz. "Einige wünschen sich Mülleimer mit integrierten Aschenbechern, um vorzubeugen", berichtet Mielsch. Auch in den Ortsteilen klagen einige über Müllprobleme.

Die Bürger geben Hinweise auf vermüllte Flächen, wie am Grabowsee und am Lehnitzsee. "Dort fordern wir große Boxen für den Müll. Das funktioniert am Liepnitzsee schon sehr gut", erklärt Aschersleben, der noch immer auf eine Reaktion der Stadt wartet.

Um das Müllproblem nicht unter den Tisch fallenzulassen, haben beide eine Idee. Noch diese Woche wollen sie eine Art Online-Tagebuch ins Netz stellen. Dort können Fotos und Orte eintragen und auf Müllprobleme hingewiesen werden. "Wir sind gespannt, was da zusammenkommt. So verlieren wir das Problem nicht mehr aus den Augen", sagt Mielsch.

Zu finden ist die Online-Petition unter folgendem Link: https://bit.ly/2X1spLv

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