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Sommerkonzert
Jan Josef Liefers spielt mit seiner Band im Schlosshof

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OGA / 13.08.2019, 14:28 Uhr - Aktualisiert 15.08.2019, 18:46
Oranienburg (MOZ) Jan Josef Liefers und seine Band "Radio Doria"sind mit ihrem zweiten Album "2 Seiten" auf Sommertour. Am Sonntag um 20 Uhr ist der singende "Tatort"-Ermittler und Pathologe auf dem Oranienburger Schlossplatz zu Gast. "2 Seiten" setzt sich gleichermaßen mit der Lebensfreude und den Launen des Lebens auseinander. Es feiere den Zusammenhalt, das Miteinander, die Nachdenklichkeit und die Liebe, heißt es bei den Produzenten.

"Das zweite Album ist immer das schwerste", zitiert Liefers eine alte Musiker-Wahrheit. Gerade deshalb solle es besonders leicht klingen. Es solle sich anfühlen wie eine Hand voller Glückskekse, die man in die Luft wirft, so Liefers’ Anspruch. Alle Songs sollten aus einem großen und guten Gefühl heraus entstehen und jeden damit anstecken. So sind elf neue Lieder entstanden, in denen sich das musikalisches Profil der Band Radio Doria zeigt.

War manchem Rock-Fan anfangs die Musik doch ein wenig pop-lyrisch belastet, so ist das Profil von Radio Doria in letzter Zeit vielfältiger geworden. Von deutlich hörbaren Einflüssen aus den 1980er- und 1990er-Jahren über funky Grooves bis hin zu klassischen, fast filmmusikalischen Streichersätzen bestücken Liefers und Band den aktuellen Radio-Doria-Klang. Das tut eine Band, die sich bestens versteht und ein Sänger, dem man niemals zutrauen würde, dass er sonntagabends den gestelzten, dünkelhaften Professor Boerne im "Tatort" gibt.

Als erfahrener Mehrsparten-Profi weiß Liefers natürlich, dass sowohl im Film als auch in der Musik gerade das Leichte oftmals am schwersten ist. Und selten gewinnt man mit dem Leichten den Blumentopf der Kritiker. So verweist Liefers auch auf die Entstehungszeit des Albums: "Als wir begannen, neue Songs zu schreiben, wehte gerade ein ziemlich schneidender Wind durch unser Land. Es sah aus, als würde es vor allem an der Flüchtlingsfrage auseinander brechen". Tatsächlich wurde der Ton im Internet, aber auch in der Politik, aggressiv und verächtlich, es schien die Stunde des Hasses zu sein. Und mitten in dieser Stimmung sollte eine Pop-Platte entstehen. "Es war nicht leicht, den für uns richtigen Einstieg zu finden", erinnert sich Liefers.

Es musizieren Jan Josef Liefers (Gesang), Jens Nickel (Gitarren), Gunter Papperitz (Keyboards), Christian Adameit (Bass) und Timon Fenner (Schlagzeug).

Karten für das Konzert, das von unserer Zeitung präsentiert wird, gibt es in der Geschäftsstelle des Oranienburger Generalanzeigers in der Lehnitzstraße 13 in Oranienburg.

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