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Tradition
Pro Velten und Linke wollen den bisherigen Neujahrsempfang abschaffen

Den Neujahrsempfang in Velten, so wie hier zu sehen im Jahr 2016, wollen Pro Velten und die Linke in seiner bisherigen Form abschaffen.
Den Neujahrsempfang in Velten, so wie hier zu sehen im Jahr 2016, wollen Pro Velten und die Linke in seiner bisherigen Form abschaffen. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 13.08.2019, 19:12 Uhr
Velten (MOZ) Für Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD) könnte es im Stadtparlament am Donnerstag (ab 18.30 Uhr im Ratssaal) schwer werden, die von ihr beantragten 12 000 Euro für die Finanzierung des städtischen Neujahrsempfangs 2020 zu erhalten. Sowohl die diesem Fest schon immer kritisch gegenüberstehende Fraktion Pro Velten als auch Die Linke wollen mit der Tradition brechen, dass sich zu diesem Anlass geladene Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Vereinen sowie für ihr Engagement auszuzeichnende Veltener treffen. Pro Velten schlägt vor, den Neujahrs- zum Bürgerempfang umzugestalten. Natürlich könnten daran nicht 12 000 Veltener teilnehmen, sagte Marcel Siegert (Pro Velten) auf Nachfrage. Es solle aber jedem Einwohner die Möglichkeit gegeben werden, sich dafür anzumelden. Dabei sollen neu zugezogene Veltener bevorzugt werden.

Radikaleres schlägt die Fraktion Die Linke vor. Sie möchte die beantragten 12 000 Euro dafür genutzt wissen, dass eine Reihe von allen zugänglichen Festen und Veranstaltungen von Vereinen unterstützt werden. Dabei könnten Speisen und Getränke für Kinder und Jugendliche kostenfrei sein. Außerdem schlägt Fraktionschef Alexander Moser-Haas vor, aus diesem Finanztopf ein Weihnachtsessen für Bedürftige auszurichten. Dabei sollen die Einzuladenden nach festzulegenden Zugangskritierien ausgewählt werden. Ob einer der Anträge eine Mehrheit findet, ist völlig offen.

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