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Geringe Wassertiefe
Polizeiboote kommen nicht nach Oranienburg durch

PD Nord-Leiter Frank Storch erklärte, warum die Boote der Wasserschutzpolizei nicht bis Oranienburg durchkommen.
PD Nord-Leiter Frank Storch erklärte, warum die Boote der Wasserschutzpolizei nicht bis Oranienburg durchkommen. © Foto: Marco Winkler
Marco Winkler / 30.09.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 30.09.2019, 17:17
Oranienburg (MOZ) Die Wasserschutzpolizei hat in diesem Jahr ein Problem. Nicht nur durch gesperrte Schleusen wie in Zaaren und Fürstenberg werden Wasserwege versperrt. Deutlich wurde auf dem Blaulichttag der Polizeidirektion (PD) Nord am Sonnabend in Oranienburg ein anderes Problem. "Wir wollen heute die Leistungsfähigkeit der Polizei und vieler anderer Blaulichtorganisationen zeigen", sagte PD-Leiter Frank Storch. Doch wurde nicht nur die Bereitschaftspolizei zur Sicherung eines Fußballspiels in Cottbus abgezogen. Auch die Boote der Wasserschutzpolizei fehlten. "Wir kommen mit unseren Booten einfach nicht her", sagte Frank Storch. "Zurzeit ist das Problem, dass die Wassertiefe im Oranienburger Bereich nur 71 Zentimeter misst."

Auf eine andere Problematik, die der Brandbekämpfer, die in diesem Jahr erneut im Dauereinsatz waren, ging Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) ein. Er sei nicht müde, sich vor der unermüdlichen Arbeit der Feuerwehr zu verneigen. Mit dem Regen vom Wochenende verband er die Hoffnung, "die diesjährige Waldbrandsaison Ende der Woche für beendet erklären zu können". Jedoch zeigte er sich nicht realitätsfern: "Die nächste wird im kommenden Jahr kommen." Er bat Besucher, die Nachwuchssorgen einiger Kameraden im Hinterkopf, sich nicht nur die Technik anzuschauen, sondern mit denen zu sprechen, die sie bedienen.

Genau diese Einsatzkräfte, aber auch Rettungskräfte und Polizisten, seien mittlerweile oft Beschimpfungen und Angriffen ausgeliefert, sagte Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos). "Ich habe das Gefühl, es ist es notwendig, wieder mehr Akzeptanz zu schaffen." Der Ton in sozialen Netzwerken werde rauer, Gewalt sei keine Seltenheit mehr. "Das ist erschreckend", so Laesicke.

Dabei, sagte Landrat Ludger Weskamp (SPD), könne man dank der seit Jahren sinkenden Kriminalitätsrate im Land "nirgends in Brandenburg so sicher leben wie in Oranienburg".

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