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Tierischer Besucher
Fuchs klaut Brot aus Kremmener Wohnhaus

Der Fuchs mag neben Brot auch Katzenfutter.
Der Fuchs mag neben Brot auch Katzenfutter. © Foto:
OGA / 27.11.2019, 16:45 Uhr - Aktualisiert 28.11.2019, 16:17
Kremmen (MOZ) Seit dem Frühling ist ein Fuchs regelmäßiger Gast auf einem Kremmener Grundstück. Anfangs schlich er nur nachts ums Haus und hat sich geholt, was die Katzen übrig gelassen haben. Um seine Beute in Ruhe verspeisen zu können, nahm er gleich den ganzen Napf mit. Die Bewohner reagierten darauf – und befestigten die Fressnäpfe mit Ketten. So hatten sie ein paar Tage Ruhe von dem Tier.

Bis zu einem sonnigen Tag, als Gäste zum Grillen kamen. Dem Duft des Fleisches konnte der ungebetene Gast nicht widerstehen. Reineke ließ sich füttern und hat jede Scheu verloren. Seitdem schreckt er nicht einmal davor zurück, ins Haus einzudringen und Brot zu stehlen. Das war dann zu viel für die Bewohner. Sie haben den Jäger um Rat gebeten. Mit erlegten Füchsen können Jäger nicht viel anfangen und schießen sie deswegen auch nicht gerne. Es sein denn, das Tier hat ein schönes Winterfell mit buschigem Schwanz. Der Fuchs wäre also wohl bald reif für die Ernte.

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Astrid Gerken-Soneßon 28.11.2019 - 16:52:30

Tierischer Besucher trifft auf menschliche Dummheit

Reif für die Ernte? Schreiben Sie doch einfach klar und deutlich: Er wird entweder in der Lebendfalle gefangen und weil das Fell heil bleiben soll, erschlagen ... und falls es ein "mitfühlender" (ha, gibt es nicht) Jäger sein sollte, per Kopfschuss getötet. Wozu das Fell "ernten"? Wer Pelz trägt, zeigt seine hässliche Gesinnung gegenüber Tieren. Wen bitte wundert es, dass sich Tiere zu Futterplätzen hingezogen fühlen? Und wenn sie es gewohnt sind gefüttert zu werden, dann verlieren sie ihre Scheu. Und nun ist es lästig. Durch die Dummheit und Nachlässigkeit von Menschen muss mal wieder ein Tier sterben?! Mögen sich Ratten und Mäuse über den Garten, die Futterschüsseln und die Brotreste im Haushalt hermachen. Denn eben diese Nager hat der Fuchs dort so nebenbei mit vertilgt. Wir sind dem Fuchs, der uns besucht, für diesen Kammerjägerdienst sehr dankbar und ich möchte den Jäger sehen, der sich erdreistet sich unserem Grund und Boden zu nähern und aus niedrigen Beweggründen meinen Gesundheitspolizisten zu töten.

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