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Critical Mass
Oranienburger Radfahrer schließen sich weltweiter Bewegung an

Für größeres Aufsehen sorgte die erste Critical-Mass-Tour in Oranienburg nicht. Es kamen nur wenige Radfahrer.
Für größeres Aufsehen sorgte die erste Critical-Mass-Tour in Oranienburg nicht. Es kamen nur wenige Radfahrer. © Foto: Tilman Trebs
Tilman Trebs / 14.02.2020, 18:37 Uhr
Oranienburg (MOZ) Erstmals haben sich am frühen Freitagabend Radfahrer auch in Oranienburg der weltweiten Critical-Mass-Bewegung angeschlossen. Mit der gemeinsamen Stadtrundfahrt wollten sie auf die Anliegen und Ansprüche der unmotorisierten Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen. Für größeres Aufsehen sorgte die Aktion am Abend jedoch nicht. Gerade mal zehn Radler fanden sich zum Treffpunkt am Bahnhof ein.

"Jeder fängt mal klein an", sagte Adelheid Martin von der Oranienburger Ortsgruppe der Radfahrerorganisation ADFC. "In Potsdam, Cottbus und Frankfurt/Oder gibt es diese Aktionen seit Jahren." Ihr gehe es darum, darauf aufmerksam zu machen, dass auch Fahrradfahrer Anspruch auf Verkehrsraum hätten und gleichberechtigt sein wollen.

Radfahrer Henning Schluß erklärte, er empfinde es als ungerecht, "dass für Parkplätze ganz selbstverständlich riesige Flächen zur Verfügung gestellt werden, Radfahrer sich aber noch zu oft mit Fußgängern die schmalen Gehwege teilen" müssten.

Die Critical-Mass-Rundfahrten sollen jetzt an jedem zweiten Freitag im Monat in Oranienburg starten.

Die erste Critical Mass genannte Aktion fand im September 1992 in San Francisco statt. Seit diesem Start treffen sich Radfahrer weltweit mehr oder weniger regelmäßig zu gemeinsamen Fahrten durch die Städte. In Budapest beteiligten sich im Jahr 2013 rund 100 000 Radfahrer an der Aktion.

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