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Soforthilfen
Oberhavels SPD-Landtagsabgeordnete - "Niemand muss sich Sorgen machen"

Kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler profitieren von den Soforthilfen. (Symbolfoto, Firma Trelleborg in Velten)
Kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler profitieren von den Soforthilfen. (Symbolfoto, Firma Trelleborg in Velten) © Foto: Roland Becker
OGA / 04.04.2020, 19:02 Uhr - Aktualisiert 06.04.2020, 08:39
Oberhavel Das Land Brandenburg hilft Selbständigen und mittelständischen Unternehmen kurzfristig, die Corona-Krise zu überstehen. Seit dem 25. März werden auch in Oberhavel Zuschüsse an Betriebe oder Freiberufler vergeben, die wegen der Ausgangsbeschränkungen und ihrer Folgen finanzielle Probleme bekommen. "Jede Firma und jeder Arbeitsplatz soll nach Möglichkeit erhalten werden", erklärten die drei Oberhaveler SPD-Abgeordneten Inka Gossmann-Reetz, Björn Lüttmann und Andreas Noack in einer Pressemitteilung.

"Die Anträge werden bei der Investitionsbank des Landes mit großem Engagement und Tempo bearbeitet, damit alle, die Unterstützung brauchen, sie rechtzeitig erhalten." Da mehr als 60 000 Anträge eingingen, werden zugleich alle Interessenten um ein wenig Geduld gebeten.

"Alle Beteiligten sind um schnelle Auszahlung bemüht. Der Landtag hat mit den Stimmen unserer Fraktion den Rettungsschirm von bis zu zwei Milliarden Euro aufgespannt. Damit steht ausreichend Geld zur Verfügung, um Handwerkern, Dienstleistern, Solo-Selbständigen und Freiberuflern zu helfen", so die Abgeordneten. Leider gehe die Bearbeitung der Anträge nicht auf Knopfdruck, "wir stehen auch hier vor einer nie dagewesenen Situation. Niemand muss sich aber Sorgen machen: Wir lassen niemanden im Stich! Wer Geld zur Überbrückung dieser furchtbaren Krise braucht, bekommt es." Dazu seien vollständig und korrekt ausgefüllte Unterlagen besser als unnötige Hektik bei der Antragstellung. Die Investitionsbank hat allen Anspruchsberechtigten die Auszahlung noch in diesem Monat in Aussicht gestellt.

Hintergrund. Brandenburg hat am 25. März das Soforthilfe-Programm für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler begonnen, die infolge der Corona-Pandemie in existenzbedrohenden Schwierigkeiten sind. Die Hilfen sind gestaffelt von 9 000 Euro (für Betriebe mit höchstens fünf Erwerbstätigen) bis 60 000 Euro (bei maximal 100 Erwerbstätigen).Auch die Bundesregierung hat inzwischen Unterstützung für Kleinunternehmen im Umfang von insgesamt 50 Milliarden Euro zugesagt; diese Hilfen werden ebenfalls über das Land Brandenburg ausgereicht.

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