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Corona-Krise
Oberhavel lockert Regeln für Sportvereine

In Gruppen darf in Oberhavel auch weiterhin kein Sport getrieben werden. Individualsportler dürfen ab Mittwoch aber allein wieder auf ihrem Vereinsgelände trainieren.
In Gruppen darf in Oberhavel auch weiterhin kein Sport getrieben werden. Individualsportler dürfen ab Mittwoch aber allein wieder auf ihrem Vereinsgelände trainieren. © Foto: dpa
OGA / 21.04.2020, 19:24 Uhr - Aktualisiert 21.04.2020, 21:12
Oberhavel (MOZ) Für Sportvereine im Landkreis Oberhavel werden die strengen Regeln der Brandenburger Eindämmungsverordnung ab Mittwoch etwas gelockert. Das teilte die Kreisverwaltung am Dienstag in Oranienburg mit.

Zwar ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen weiterhin untersagt. Ausnahmen davon sind aber möglich. Auf dieser Grundlage hat der Landkreis Oberhavel heute eine Allgemeinverfügung erlassen, die folgende Ausnahmegenehmigungen für Sportvereine im Landkreis Oberhavel erteilt.

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Der Zutritt zum Vereinsgelände ist Vereinsmitgliedern gestattet. Auch der Individualsport allein oder zu zweit oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts ist erlaubt.

Weiterhin dürfen Motorboote, Segelboote, Surfbretter, Paddelboote, Ruderboote oder Stand-up-Paddling genutzt werden, auch wenn sich diese auf dem Gelände eines Vereins befinden. Auch das Kranen und Slippen von Wassersportfahrzeugen ist auf dem Vereinsgelände gestattet.

Für die Ausnahmegenehmigung hat der Landkreis zugleich einige Bedingungen formuliert: So sind Zusammenkünfte auf dem Vereinsgelände weiterhin nicht gestattet. Vereinstreffen, Versammlungen und gemeinsamer Sport in Gruppen sind damit weiterhin tabu.

"Die Abstands- und Hygieneregeln der Eindämmungsverordnung müssen auf dem Vereinsgelände eingehalten werden. Außerdem sind zusätzliche Hygienemaßnahmen, die über das Kontakt- und Abstandsgebot hinausgehen, in einem Hygieneplan festzuhalten, und die Nutzer des Vereinsgeländes müssen über die geltenden Regeln informiert und belehrt werden", erklärte die Kreisverwaltgung. Für die Einhaltung der Regeln seien die Vereine beziehungsweise die Betreiber einer Sport- oder Freizeiteinrichtung verantwortlich. Bei Verstößen drohen Straf- und Bußgelder.

Weiterhin nicht gestattet ist das Beherbergen zu touristischen Zwecken, in dem zum Beispiel vorübergehend Stell- und Liegeplätze zur Verfügung gestellt werden.

"Die Regelungen der Ausnahmegenehmigung tragen dem Bedürfnis der Menschen nach Bewegung und Sport Rechnung, welches auch angesichts weiterhin bestehender Einschränkungen aus gesundheitlichen Aspekten heraus gewünscht und wichtig ist", sagte Sportdezernent Matthias Rink am Dienstag. "Gleichzeitig wird mit den Regelungen abgesichert, dass Sport über Sportvereine nur in dem Rahmen zulässig ist, in dem die Hygienestandards und die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum eingehalten werden."

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Angela Uebetschaer 21.04.2020 - 23:30:14

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