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Oberhavel-Duelle im Landespokal

Zehdenick trifft auf den SVA: Für Benjamin Brandt (l., hier gegen Glienicke) und den SVZ kommt es nun doch zum Derby.
Zehdenick trifft auf den SVA: Für Benjamin Brandt (l., hier gegen Glienicke) und den SVZ kommt es nun doch zum Derby. © Foto: Moritz Franke
Steffen Kretschmer Stefan Zwahr / 22.07.2020, 12:17 Uhr
Oranienburg (MOZ) Zum Start in die erste Brandenburgliga-Saison hatte sich der SV Zehdenick 1920 im Jahr des 100-jährigen Bestehens ein Derby gegen den SV Altlüdersdorf erhofft. Das klappte nicht, da der Ortsnachbar nicht zustimmte. "Nun müssen sie doch kommen", frohlockt SVZ-Trainer Daniel Runge. Und das sogar vor dem Beginn der Spielzeit. Die Zehdenicker bekamen als Heimspielgegner in der zweiten Runde  des Landespokals eben jenen SVA zugelost. Gespielt wird am Wochenende 15./16. August. "Dann wissen wir sofort, wo wir stehen. Da brauchen wir nicht herumeiern. Dem SVA ist es vielleicht gar nicht so recht, dass es im Pokal eine solche Partie gibt."

Tatsächlich bezeichnet Andreas Hirchert diese Konstellation der zweiten Runde als unglücklich. Das sei es für den 2. Vorsitzenden des SVA immer, wenn zwei Ligakontrahenten aufeinander treffen würden, sagt er. "Das ist für beide Vereine nicht optimal. Da hätten wir uns was anderes gewünscht. Wenn man im Pokal weiterkommen will, muss man gewinnen. Schön ist, dass die Zuschauer ein Derby erleben. Es kommt nicht an Sachsenhausen gegen Oranienburg heran, aber wir können uns langsam daran gewöhnen, dass nun auch bei uns ein kleines Derby entsteht. Wir müssen nicht weit reisen und freuen uns auf die Kulisse."

Ein weiteres Oberhavel-Derby steigt in der zweiten Pokal-Runde in Birkenwerder. Der Aufsteiger zur Landesliga bekam den Brandenburgligisten TuS 1896 Sachsenhausen zugelost. Dennis Dombert vom BBC findet das Los "klasse", sagt aber auch, dass "wir der Underdog sind. Darum könnte ich jetzt mit den klassischen Sprüchen kommen. Wir haben aber tatsächlich nichts zu verlieren und können nur gewinnen. Natürlich ist auch ein bisschen Rivalität dabei. Das ist vielleicht das falsche Wort, aber in unserer Mannschaft sind halt einige Oranienburger, für die es ein ganz besonderes Spiel ist. Ich habe das Stadtderby zu meiner Zeit beim OFC zwar nicht über 90 Minuten erlebt, war aber mit bei."

TuS-Keeper Nick Schrobback  sieht beim Pokal-Gegner viele bekannte Gesichter. "Prußok, Dombert, Mimietz: Man kennt sich. Und Ron Haß ist auch eine Hausnummer." Auch der Kunstrasen in Birkenwerder werde ganz sicher eine Rolle spielen. "Darum ist es eine ekelige Nummer. Es könnte ein heißer Tanz werden. Es gibt sicherlich Lose, die leichter zu bespielen wären."

Bereits in der ersten Runde des Landespokal-Wettbewerbes treffen am 8. August der SC Oberhavel Velten und Fortuna Glienicke aufeinander – ein Landesliga-Vergleich. Fortunas Teammanager Roland Kerst sieht  darin "eines der attraktivsten Lose, welches man in der ersten Runde haben kann. Das Oberhavel-Derby mit Velten war auch in der vergangenen Saison ein interessantes und rassiges Spiel".

1. Runde

SC Oberhavel Velten - BSC Fortuna Glienicke

Stahl Brandenburg - FC 98 Hennigsdorf

2. Runde

Kreispokalsieger Prignitz/Ruppin - Sieger Velten/Glienicke

SV Zehdenick - SV Altlüdersdorf

Sieger Wittstock/Premnitz - Oranienburger FC Eintracht

Kreispokalsieger Oberhavel/Barnim - Sieger Trebbin/Großziethen

Birkenwerder BC - TuS Sachsenhausen

Sieger Stahl Brandenburg/Hennigsdorf - Preussen Eberswalde

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