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Beeskower Fußballer zum dritten Mal in Folge Sieger des eigenen Turniers / 5:1 im Finale gegen FSV Union II

Gastgeber holen den Preußen-Cup

Großer Jubel: Preußen Beeskow siegt zum dritten Mal in Folge und kann den großen Wanderpokal behalten
Großer Jubel: Preußen Beeskow siegt zum dritten Mal in Folge und kann den großen Wanderpokal behalten © Foto: MOZ
Roland Hanke / 08.01.2018, 05:28 Uhr - Aktualisiert 08.01.2018, 11:56
Beeskow (MOZ) Die Fußballer von Preußen Beeskow haben ihr eigenes Hallenturnier um den 21. Preußen-Cup gewonnen. Sie bezwangen im Endspiel den FSV Union Fürstenwalde II mit 5:1. Dritter wurde die SG Wiesenau vor Dynamo Eisenhüttenstadt.

Die gastgebenden Preußen holten den großen Wanderpokal zum dritten Mal in Folge und dürfen ihn nun endgültig in ihrer Vereinsvitrine behalten. Damit haben sie vor mehr als 200Zuschauern im Beeskower Sport- und Freizeitzentrum Geschichte beim Traditions-Turnier geschrieben, denn dies war in den bisherigen 20 Jahren noch keinem Team gelungen. Da auch noch keine Mannschaft den Pott fünfmal insgesamt gewann, stammte die Trophäe noch aus der Anfangszeit.

21. Preußen-Cup in Beeskow
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21. Preußen-Cup

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"Jetzt wird der Verein bis zum nächsten Jahr einen neuen großen Wanderpokal besorgen", sagt Preußen-Teammanager Helmut Musick. Und Volker Rudolph, zum 21. Mal in der Turnierleitung dabei, fügt hinzu: "Das Wichtigste ist, dass diese lange Tradition fortgeführt wird. Es ist jetzt auch mal schön, einen neuen Pott zu haben." Und er sah in der ersten Mannschaft der Preußen den verdienten Turniersieger, was auch von allen anderen Mannschaften anerkannt wurde.

Bis zirka 40 Sekunden vor Ende der zwölf Minuten Spielzeit im Finale hatten die Beeskower keinen Gegentreffer kassiert, davor die drei Gruppenspiele und das Halbfinale jeweils 4:0 gewonnen. Im Endspiel führten sie bereits 5:0, ehe Joao Marcos Dangla Cortez den Ehrentreffer für den Turnierzweiten FSV Union Fürstenwalde II erzielte. Christian Mlynarczyk, Spielertrainer beim Süd-Landesligisten, sah die Beeskower cleverer im Finale als sein Team. "Sie waren die bessere Mannschaft, auch wenn die ersten beiden Tore etwas glücklich waren. Wir wollten ins Halbfinale und können mit dem zweiten Platz zufrieden sein."

Robert Fröhlich, Coach der in der Landesklasse Ost angesiedelten Preußen, erklärt: "Ich bin super stolz auf mein Team, es hat ein großes Lob für die prima Leistung verdient. Der Wille zum Erfolg paarte sich mit herrlichen Spielzügen und vielen Toren. Ich hoffe, dass wir diesen Schwung jetzt auch mit in die Landesklasse nehmen können."

In der Tat glänzten die Gastgeber mit so manchem Kabinettstücken bei ihren Pässen sowie Torschüssen. Staunen bei den Gegnern und Beifall von der gut gefüllten Tribüne waren der Lohn. Und neben dem Pokal und 150Euro Siegprämie gab es noch zwei zusätzliche Trophäen für die Preußen: René Krabe wurde als bester Spieler geehrt und Michael Ulbrich mit 9 Treffern als bester Torschütze. Als bester Torwart wurde Klaus-Ernst Platow von Eiche Groß Rietz von den Mannschaften gewählt. Eigentlich ist er Feldspieler beim Dritten der Kreisliga Mitte, der sich im Turnier unter der höherklassigen Konkurrenz wacker geschlagen hat.

Bemerkenswert auch die Treffer-Quote von Alexander Mauch vom Ostbrandenburgligisten SG Wiesenau. Im Vorrundenspiel gegen Preußen Beeskow II (4:1)schoss vier und im Spiel um Platz3 gegen Dynamo Eisenhüttenstadt (3:1) drei Tore. Er war damit auf dem Weg zum besten Schützen, ehe ihm Michael Ulbrich mit vier Treffern im Finale noch den Rang ablief.

Einen guten Eindruck hinterließ Turnier-Neuling Blau-Weiss Markendorf (Landesklasse Ost)."Mit Platz fünf können wir zufrieden sein", sagt Volker Rudolph, bei dem diesmal zwei Herzen schlugen, denn er ist auch Sportlicher Leiter bei den Blau-Weissen. Sie sind am Freitagabend beim Turnier in Briesen ebenso dabei wie der FSV Union II.

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