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Hüfnerhaus startet Computer-Café / Jüngstes Treffen gut besucht

Computer-Café
Der Club der neuen Digitalen

Gibt ehrenamtlich Hilfestellung: Der 15-Jährige Louis Litta (l.); Der Zehntklässler besucht das Rouanet-Gymnasium und ist technikversiert.
Gibt ehrenamtlich Hilfestellung: Der 15-Jährige Louis Litta (l.); Der Zehntklässler besucht das Rouanet-Gymnasium und ist technikversiert. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Tatjana Littig / 11.01.2018, 20:31 Uhr
Beeskow (lit) Angeregt vom Seniorenbeirat der Stadt hat das Hüfnerhaus ein Computer-Café ins Leben gerufen. Nachdem sich Ende vergangenen Jahres nur wenige Interessenten für das Angebot begeistern konnten wurde es überarbeitet. Am Mittwoch kamen rund 20 Personen zum jüngsten Treffen.

Mit einem konkreten Anliegen hat sich Beate Freier zum Hüfnerhaus aufgemacht. "Ich möchte eine App für QR-Codes", erklärt die 65-Jährige am Mittwoch in der Vorstellungsrunde des Computer-Cafés. Auf Plakaten, in Zeitungen und Magazinen seien ihr die zweidimensionalen Codes schon aufgefallen. Was sich dahinter verberge, das interessiere sie, berichtet sie. Rund 20 Personen haben sich am Mittwochabend im Hüfnerhaus eingefunden.

Ganz neu ist die Idee des Cafés nicht. Im November vergangenen Jahres fand die erste Ausgabe statt - jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Das Angebot wurde überarbeitet, die Uhrzeit verschoben. Eigene Geräte müssen nicht mehr mitgebracht werden. Trotzdem haben viele der Teilnehmer neben Kaffee, Tee und Keksen auch ihre Smartphones vor sich liegen. Der eine hat Probleme mit dem Aufladen von Guthaben, der nächste mit dem Erstellen von Videos, wieder ein anderer mit der Speicherkapazität seines Telefons.

Louis Litta hört sich das alles an und gibt Hilfestellungen. Der fünfzehnjährige Gymnasiast sowie Christian Hildebrand, der beruflich mit Computersystemen zu tun hat, betreuen die erste Ausgabe des neuen Jahres fachlich. "Einen Volkshochschulkurs ersetzt das Computer-Café nicht", betonen Barbara Buhrke vom Hüfnerhaus und Dieter Siegesmund vom Seniorenbeirat der Stadt einvernehmlich. "Es soll eine zwanglose Runde sein mit Club-Charakter in der individuelle Fragen geklärt werden können", führt Dieter Siegesmund aus. Regelmäßig sollen Spezialisten zu den Treffen eingeladen und ein Themenfeld nach dem nächsten bearbeitet werden. Ausgeschlossen fühlen möchte sich hier niemand von der digitalen Entwicklung. Auch Beate Freier wird wieder kommen, QR-Codes scannen kann sie jetzt auf jeden Fall schon.

Das nächste Treffen findet am 31. Januar, 17 bis 19 Uhr, im Hüfnerhaus (Adrianstraße 11) statt.

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