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Walter Johann Frese und Renate Frese stellen in der Märkischen Fischgalerie in Groß Schauen Fotografien aus

Ausstellung
Eröffnung mit „Schlagerbaron“

„Menschen im Bild“: Walter Johann Frese und Renate Frese aus Diensdorf-Radlow mit Werken aus ihrer Ausstellung.
„Menschen im Bild“: Walter Johann Frese und Renate Frese aus Diensdorf-Radlow mit Werken aus ihrer Ausstellung. © Foto: MOZ/Bernhard Schwiete
Bernhard Schwiete / 17.03.2018, 05:45 Uhr
Groß Schauen (MOZ) Die Bilder waren bereits im Haus des Gastes in Wendisch Rietz zu sehen sowie im Bürger- und Vereinshaus in Bad Saarow, und nun werden aller guten Dinge drei. Walter Johann Frese und Renate Frese aus Diensdorf-Radlow eröffnen am Sonnabend eine Ausstellung in der Galerie auf dem Gelände der Fischerei Köllnitz in Groß Schauen. Für die Vernissage um 15 Uhr haben sie sich einen besonderen Gast eingeladen.

Walter Johann Frese und Renate Frese stellen in ihren Fotos den Mensch in den Mittelpunkt. Sie zeigen Alltagsszenen aus ihrer ostbrandenburgischen Wahlheimat wie eine Gruppe Frauen beim Ausflug zu Pferd oder einen Mann, der seine Einkäufe nach Hause befördert. Walter Johann Frese hat aber auch ein Faible für Prominente. Schauspieler Gojko Mitic hat er abgelichtet beim Besuch der Burg Storkow. Und der zeigt zahlreiche frühere Sportstars der DDR wie Gustav-Adolf „Täve“ Schur. Die Kontakte gehen auf Freses Vita zurück. Einst war er als Leichtathletik-Trainer tätig. Mehrere seiner Schützlinge schafften es bis zur Teilnahme an Weltmeisterschaften.

Für die Eröffnung der Ausstellung hat das Ehepaar Frese einen prominenten Gast gewonnen. Carl von Breydin kommt nach Groß Schauen. Der „Schlagerbaron“, wie er sich nennt, präsentiert sein Lied „Mein Scharmützelsee“. Der Sänger, mit bürgerlichem Namen Karl-Heinz Wendorff, war in der DDR als Fernsehmoderator tätig. Er präsentierte unter anderem die Sendung „Medizin nach Noten“ und war auch Sportkommentator.

Sein neues Lied bezeichnet Carl von Breydin als „Liebeserklärung“ an den Scharmützelsee. Als Schüler habe er dort Ferien in einem Pionierlager verbracht, noch heute komme er mit seiner Frau aus seinem Wohnort Breydin im Barnim regelmäßig zu Ausflügen vorbei. Seinem neuen Lied traut er zu, ein Werbeträger für die Region zu werden. Bei der Vernissage will er weitere Lieder singen.

Die Ausstellung bleibt bis 31. Mai. Es ist die erste diesjährige Schau des Storkower Burg-Kultur-Vereins, der die Märkische Fischgalerie in Groß Schauen betreibt. In den Wintermonaten ist dort mangels Heizung geschlossen.

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