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Ministerin Diana Golze übergibt Geld aus Lottomitteln für Familienspielplatz in Storkow

Spielplatz
Eine Anlage für Jung und Alt

So könnte es einmal aussehen: Detlef Grabsch, der Leiter des Storkower Eltern-Kind-Zentrums, erläutert Ministerin Diana Golze die Pläne für den neuen Familienspielplatz. Dieser entsteht auf dem Gelände des Altenheims in Karlslust, direkt am See.
So könnte es einmal aussehen: Detlef Grabsch, der Leiter des Storkower Eltern-Kind-Zentrums, erläutert Ministerin Diana Golze die Pläne für den neuen Familienspielplatz. Dieser entsteht auf dem Gelände des Altenheims in Karlslust, direkt am See. © Foto: Bernhard Schwiete
Bernhard Schwiete / 10.05.2018, 18:59 Uhr
Storkow (MOZ) Die Vollendung des neuen Familienspielplatzes in Storkow ist ein kleines Stück nähergerückt. Familienministerin Diana Golze überbrachte am Dienstag einen Scheck über 27 350 Euro. Das Geld stammt aus Lottomitteln. Die Stadt muss aber weiter auf die Suche nach Fördermitteln gehen.

Ein neues Tipi steht schon, nun können zwei Bungalows und das alte Teehäuschen am See repariert werden, außerdem ist die weitere Finanzierung für die Planung geklärt: Langsam aber sicher geht es mit dem Familienspielplatz in Storkow voran. Gut 27 000 Euro fließen vom Land für das Vorhaben nach Storkow. Das Geld stammt aus Lottomitteln, Ministerin Diana Golze verband die Übergabe am Mittwoch mit einem persönlichen Besuch auf dem Spielplatz, der auf dem Gelände des Alten- und Pflegeheims in Karlslust entsteht, auf einer Wiese direkt am Storkower See.

Diana Golze zeigte sich voll des Lobes über die Idee, hinter der das Eltern-Kind-Zentrum und das über eine gemeinnützige GmbH von der Stadt betriebene Altenheim stecken. „Es ist wie eine Art Freiluft-Mehrgenerationenhaus. Diese Idee finden wir sehr überzeugend.“ In einer Runde mit ihren Abteilungsleitern im Ministerium sei daher recht schnell klar gewesen, dass Storkow bei der Vergabe der Lottomittel – insgesamt hat das Familienministerium dafür dieses Jahr knapp 700 000 Euro zur Verfügung – zum Zuge kommt. „Das Projekt ist vorbildlich und zeigt, wie Groß und Klein, Alt und Jung ihre Interessen gemeinsam gestalten und umsetzen können“, so die Ministerin. Es entstehe ein neuer Treffpunkt für Familien, Schüler und Senioren. Die Storkower Beteiligten berichteten ihr von ersten sehr positiven Erfahrungen. Denn obwohl die Anlage erst in den Anfängen ihres Enstehens ist, wird sie bereits rege genutzt.

Altenheim-Leiterin Ulla Mulalic berichtete von einem Kanu-Camp mit Jugendlichen, bei dem einige ihrer Bewohner zum Zugucken an den See gekommen seien. Sozialarbeiter Ingo Wolf von der Caritas erzählte vom Tag vor dem Besuch der Ministerin. „Ich habe mit Viertklässlern bei einem Projekttag Survival-Boote gebaut. Zwei ältere Damen kamen vorbei, eine hat sogar beim Bootsbau geholfen.“ Wie die Seniorenbeauftragte der Stadt, Hannelore Postel, sagte, gibt es bereits erste Absprachen für Veranstaltungen nicht nur mit Heimbewohnern, sondern auch mit älteren Menschen aus dem Stadtgebiet.

Allerdings, auch das wurde am Mittwoch deutlich, wartet auf die Verantwortlichen noch viel Arbeit. Spielgeräte und weitere Sitzgelegenheiten müssen noch her, ebenso fehlt ein barrierefreier Weg vom Altenheim zum Spielplatz. Für das alles will die Stadt weitere Förderquellen anzapfen. Ein Zeitpunkt für die Fertigstellung des Spielplatzes ist dementsprechend  offen.

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