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Tour de MOZ
Diplome für alle Teilnehmer

Ruth Buder / 17.06.2018, 20:51 Uhr
Friedland Rund 170 Radfahrer sind am Sonntagmittag aus sechs verschiedenen Richtungen  in  Friedland eingetroffen. Bei der bereits zwölften Sternfahrt zur Streleburg gaben sich die Gastgeber sehr  freundlich und professionell.

Schon ab 11 Uhr wurden die ersten ankommenden Radler mit Musik und freundlichen Worten von Bürgermeister Thomas Hähle erwartet. Die Frauen vom Fastnachtsverein hatten ihre 17 Kuchen aufgeschnitten, die Burgschänke sorgte für Deftiges. Joseph Lewe vom Eiscafé „Zucker am Markt“  hatte einen Stand mit seinen kühlen Leckereien aufgebaut.

Wie in den Jahren zuvor war auch Steffen Hirt, der Beeskower Fahrradhändler, nicht nur mit Flickzeug dabei. Zum Anschauen hatte er ein 5000 Euro teures Elektrospeedfahrrad dabei, für das man einen Mopedführerschein braucht, denn es kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 45 km/h.  Und wie immer spendierte er ein Fahrrad für die Tombola. Dieses konnte in diesem Jahr Wolfgang Schulze aus Eisenhüttenstadt, der an der Tour de MOZ teilgenommen hatte, mit nach Hause nehmen.

Zu den ersten, die auf dem Burghof unter den lauschigen Bäumen Platz genommen hatten, gehörten Annegret Kühn und Dieter Sacher. Das Paar macht gerade in Krausnick Wochenendurlaub und hat auf  seiner Radtour von der Sternfahrt nach Friedland gehört. „Das war reiner Zufall, sehr schön hier. Ich finde es immer gut, wenn Menschen solche Sachen auf die Beine stellen“, lobte der 63-jährige Radfahrer.

Relativ früh, nach zweieinhalb Stunden Fahrzeit, traf die diesmal nur dreiköpfige Gruppe aus Eisenhüttenstadt ein. Tourleiterin Heidemarie Seume führte die geringe Beteiligung auf die Fußball-WM zurück. „Für das Spiel um 17 Uhr wollen die meisten fit sein“, sagte sie lachend.

Ganz in Familie kamen die Kuhleys aus Glienicke. „Ich wohne zwar hier in der Region, aber ich habe noch nie die Fähre in Leißnitz kennengelernt. Das habe ich heute nachgeholt“, berichtete Fritz Kuhley, der sich mit Radfahren fit halten möchte und es immer wieder schön findet auf der Burg Friedland. Wie alle Radler bekam auch er ein Teilnahmediplom und einen Button zum Anstecken. Diese händigten die beiden Zähler Victoria Lange und Alexander Falk aus, die an der Ziellinie ausharrten und auf die Ankömmlinge warteten.

Die meisten Radler trafen in größeren Gruppen gegen 13 Uhr ein. Die größte Truppe waren die 52 Tour-de-MOZ-Teilnehmer, die an der Burg Friedland gestartet waren und rund 40 Kilometer über Möllen, Speichrow, Doberburg, Schadow und zurück nach Friedland gefahren waren. Gut 30 Radler kamen aus Frankfurt (Oder) etwas geschafft, aber gut gelaunt durchs Ziel.  Begrüßt wurden sie vom Spielmannszug der Cottbuser Musikspatzen, der mit flotten Rhythmen durch das gewölbte Tor auf den Burghof einmarschierte, um sich auf der Bühne zu positionieren und die Gäste den Nachmittag über zu unterhalten.

Bürgermeister Hähle zog ein positives Fazit: Rund 200 Leute hatten sich auf dem Burghof versammelt, gegessen, getrunken und sich gut unterhalten. Vielleicht wären es ohne Fußball-WM und bei nicht so heißem Wetter noch mehr gewesen. Mit diesem hatte Friedland indes noch Glück, denn am Nachmittag regnete es noch nicht.

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