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Fitnessclub organisiert zum ersten Mal einen Gummistiefel-Weitwurf / Sieger schafft 26 Meter

Wettkampf
Hoch die Hacken

Sportliches Spaßevent: Beeskows erster Gummistiefel-Weitwurf richtete sich an alle Altersklassen. Teilnehmerin Romy (4) schleudert hier den Kinderstiefel.
Sportliches Spaßevent: Beeskows erster Gummistiefel-Weitwurf richtete sich an alle Altersklassen. Teilnehmerin Romy (4) schleudert hier den Kinderstiefel. © Foto: Larissa Benz
Larissa Benz / 14.10.2018, 21:30 Uhr - Aktualisiert 15.10.2018, 08:36
Beeskow (MOZ) Romy nimmt den kleinen Gummistiefel in die Hand und holt aus. Lächelnd nimmt sie das Ziel ins Visier, schleudert und lässt los. Der Schuh landet ein paar Meter weiter auf dem Sandfeld vor dem Spreepark. „Das hat Spaß gemacht“, freut sich die 4-Jährige und schaut zu ihrer Mutter Beatrice Domagk.

Mutter und Tochter nehmen am ersten Beeskower Gummistiefel-Weitwurf teil, den der Beeskower Multifitnessclub an diesem Samstag ausrichtet. „Ich finde das besonders für die Kinder eine schöne Veranstaltung“, sagt Beatrice Domagk, die mit ihrer Tochter eigentlich wegen des Flohmarkts im Spreepark aus Pfaffendorf nach Beeskow gekommen ist.

Gestartet wird in drei Kategorien: Männer, Frauen und Kinder. Dementsprechend stehen auch drei verschiedene Gummistiefelpaare zur Auswahl.

Romys Wurf wird nicht gewertet, die Kinder bekommen alle für die Teilnahme eine Süßigkeit. „Wir sind mit der Resonanz ganz zufrieden“, sagt Evelyn Noack vom Fitnessstudio. Ihr 11-jähriger Sohn Karl misst die geworfenen Weiten und gibt auch das ein oder andere Mal einen schelmischen Kommentar ab. „Das gibt einen Negativpunkt“, sagt er zu einer Teilnehmerin, deren Stiefel hinter der Startlinie landet.

Die Veranstaltung wird von allen Beteiligten mit Humor genommen. Schon in den vergangenen Jahren organisierte der Multifitnessclub Spaßevents, darunter einen Kürbisweitwurf oder ein Bürostuhlwettrennen. Susanne Gehrke hat bei ersterem schon im vergangenen Jahr mitgemacht. „Ich finde es aber leichter, die Stiefel zu werfen, als einen Kürbis.“ Ihr bester Stiefelwurf landet  bei 14,30 Meter – guter Durchschnitt bei den Frauen.

Bei den Männern kommen Weiten von über 20 Metern zustande. Marc Eschenbach aus Beeskow knackt am Sonnabend knapp die 20-Meter Marke. „Ich habe mir aber mehr vorgenommen“, gibt er zu. Bei der Technik achtet er darauf, die Gummistiefel-Hacke nach vorne zu richten.

Diese Wurfart empfiehlt auch Fitnessstudiomitarbeiterin Julia Grohmann, die die Weiten notiert. „Außerdem haben wir die besten Erfahrungen damit gemacht, von unten zu werfen.“ Am Ende gewinnt bei den Frauen Daniela Kirschke mit 16,40 Metern, bei den Männern ist  Robert Sauer mit 26 Metern der beste Werfer. Insgesamt nahmen je 25 Männer und Frauen teil.

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