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Fußball
Zweite Halbzeit bringt Beeskower Niederlage

Helmut Musick / 04.12.2018, 02:15 Uhr
Luckau Eine Auswärtsniederlage kassierten die Fußballer von Preußen Beeskow in der Landesklasse Ost. Bei Rot-Weiß Luckau unterlagen sie 1:3 (1:0).

Nach der ersten Hälfte sah es noch nach einem Dreier für die Preußen aus. Einziges Manko: Nach der frühen Führung durch Michael Ulbrich (18.) legten die Beeskower gegen harmlose  Gastgeber nicht nach.

Die Preußen setzten den Gegner unter Druck und hatten auch bald Erfolg. Nach einer Ecke von David Stark köpfte Michael Ulbrich am langen Pfosten, Philipp Schwittek im Luckauer Tor parierte, der Ball wurde aber billardmäßig im Gewühl über die Linie befördert. Die Gäste wollten mehr und hatten auch ihre Möglichkeiten. Bei einer Eingabe von Raphael Schneider ließ Schwittek den Ball prallen, Max Rosengart war zur Stelle, aber der Gastgeber-Keeper parierte (27.).

Kurz vor der Pause gab es noch eine erwähnenswerte Beeskower Chance. Schwittek wehrte aber erneut gegen Nico Michaelis ab. Den Nachschuss setzte Ulbrich über den Kasten. Aus den wenigen Beeskower Torraumszenen konnte die Mannschaft um Kapitän Jan Röhle kein Kapital schlagen. Der Gastgeber spielte zu bedächtig, um Erfolg zu haben.

Das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Mit der ersten Rot-Weiß-Chance stand es plötzlich 1:1 durch Maik Peters (52.). Bei seinem Treffer zeigte die gesamte Preußen-Mannschaft kein Zweikampfverhalten, zu einfach konnte der Ball vom Gegner in Strafraumnähe gespielt und letztendlich ins Tor befördert werden. Wenig später aber noch mal die Preußen. Den Schuss aus der Drehung von Ulbrich wehrte Schwittek mit dem Fuß ab.

Jetzt witterte der Gastgeber plötzlich seine Chance. Engagiert spielte Luckau nach vorn. Mit Faustabwehr musste Sebastian Schmidt den Schuss von Benjamin Borchert parieren (58.). Dieser erzielte dann wenig später die 2:1-Führung für die Rot-Weißen (64.). Es war schon besorgniserregend, wie sich die Preußen-Abwehr hier ausspielen ließ.

Mit einem Dreifach-Wechsel versuchten die Kreisstädter, sich  dann noch einmal aufzubäumen. Zu verkrampft und durchschaubar wirkten aber die Angriffsbemühungen. Meist war alles nur Stückwerk und die Bälle landeten beim Gegner. Luckau machte in der Nachspielzeit den Sack endgültig zu. Martin Kölling verwandelte einen Foulstrafstoß zum 3:1-Endstand.

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