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Soziales
Gespräche sollen bessere Teilhabe ermöglichen

Gesprächsbereit: Volker Seelmann vom Schwerhörigenverein Beeskow (l.) und Frank Holländer von der EUTB in der Beeskower Selbsthilfe-Kontaktstelle in der Berliner Straße 16.
Gesprächsbereit: Volker Seelmann vom Schwerhörigenverein Beeskow (l.) und Frank Holländer von der EUTB in der Beeskower Selbsthilfe-Kontaktstelle in der Berliner Straße 16. © Foto: Jörg Kühl
Jörg Kühl / 09.01.2019, 23:15 Uhr
Beeskow Die „Ergänzende Unabhängige Teilhabe-Beratungsstelle“ (EUTB) des Deutschen Schwerhörigenbunds aus Frankfurt (Oder) bietet an jedem Zweiten Mittwoch im Monat ihre Beratungsdienste nun auch in Beeskow an. Der erste Beratungstermin fand am Mittwoch statt. Die Beratung wird in den Räumlichkeiten der Selbsthilfekontaktstelle in der Berliner Straße 16 zwischen 14 bis 17 Uhr durchgeführt. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohten Menschen, Ihre Angehörigen sowie alle Interessierten, teilt Frank Holländer, Leiter der EUTB-Beratungsstelle in Frankfurt (Oder) mit.

Die Einrichtung berät zu allen Fragen rund um Teilhabe, Rehabilitation und Inklusion. Ein besonderer Beratungsschwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Hörbeeinträchtigungen. Das Angebot wird vom Landesverband des Deutschen Schwerhörigenvereins getragen. Dennoch richte sich die Beratung an Betroffene aller Behinderungsarten, nicht nur der Schwerhörigkeit. „Bei Bedarf sind wir in der Lage, Expertise zu vermitteln“, so Holländer.

Die Frankfurter EUTB-Beratungsstelle wurde im Juli vergangenen Jahres eröffnet. Die Idee,  die EUTB-Gespräche auch in Beeskow anzubieten, hatte der Vorsitzende des Schwerhörigenvereins Beeskow, Volker Seelmann. Er hebt als Vorteil hervor, das die Berater selbst von Behinderung betroffen seien. Daher könnten sie sich in die Gesprächspartner gut hineinversetzen. Ziel der EUTB ist es, Menschen mit Behinderung eine Teilhabe an Bildung und Beruf sowie am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu erleichtern. Dies kann zu Beispiel mit Hilfe technischer Geräte organisiert werden. Beratungsgegenstände könnten Hörhilfen für Hörbehinderte oder Vorlesegeräte für Sehbehinderte sein. Auch bei der Beantragung von Behindertenausweisen leistet die EUTB an ihren Beratungstagen Hilfe.

Die EUTB hat bundesweit rund 500 Beratungsstellen, in Brandenburg sind es 22. „Weil Brandenburg ein Flächenland ist, haben wir zusätzlich mobile Beratungsstellen eingerichtet“, so Holländer. Beeskow sei eine davon.(jök)

Der nächste Beratungstermin ist am 13. Februar von 10 bis 13 Uhr, Info und Kontakt unter Tel. 0335 13099294.

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