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Linke-Treffen
Wende ruft das Wende-Jahr aus

In großer Runde: Ralf Ullrich, Vorsitzender des CTA Kulturvereins, und Kufa-Chef Klaus-Peter Oehler plaudern mit Jutta Bagenda, Stephan Wende und Sebastian Walter von den Linken (v.l.).
In großer Runde: Ralf Ullrich, Vorsitzender des CTA Kulturvereins, und Kufa-Chef Klaus-Peter Oehler plaudern mit Jutta Bagenda, Stephan Wende und Sebastian Walter von den Linken (v.l.). © Foto: Manja Wilde
Manja Wilde / 12.01.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 13.01.2019, 14:36
Fürstenwalde (MOZ) „Große Schmerzen“, heißt das Stück, das Till-Leon Boche und Leon Hofmann zur Eröffnung des Neujahrsempfangs der Fürstenwalder Linken ausgewählt haben. Doch Schmerzen scheint an diesem Freitagabend im Brauereikeller niemand zu haben. Rund 70 Gäste haben sich eingefunden, um bei Bier und Schmalzstullen zu plaudern – und von den politischen Zielen der Partei zu hören, mit denen diese ins Super-Wahljahr zieht.

„Umso stärker die Linke ist, umso sozialer ist das Land“, wirbt Sebastian Walter. Der 28-jährige Barnimer gehört zum designierten Spitzenduo für die Landtagswahl. Mit den Forderungen nach beitragsfreien Kitas, mehr Erziehern, mehr Mitteln für den öffentlichen Personennahverkehr und Abschaffung der Straßenausbaubeiträge befeuert er beinahe die gesamte Palette der aktuell diskutierten Themen.

Stephan Wende, Vorsitzender der Stadtfraktion und Direktkandidat für die Landtagswahl, erklärt 2019 zum „Wende-Jahr“. Ein Schulzentrum, wie es in Süd entstehe, müsse es auch in Fürstenwalde Nord geben. In den Gebäuden der Trebuser Straße 60, die die Stadt kaufte, solle sich eine lebendige Szene mit Start-Up-Unternehmen und Freiräumen für die Jugend entwickeln, nennt er Ziele. „Wir müssen gemeinsam nach der Macht auf der Straße greifen und dürfen sie nicht den Gaulands, Rudolphs, Fischers und Fachtans überlassen“, ruft Wende mit Blick auf seine politischen Gegner.

Die Gäste applaudieren. „Ich will gucken, was hier politisch passiert“, sagt Stadt-Jugendpflegerin Elfi Hirsch, die mit ihren kleinen Söhnen erschienen ist. „Ich möchte mit Leuten aus der Stadt ins Gespräch kommen“, sagt John Drechsel von der E.dis AG. Spreenhagens Amtsdirektor Joachim Schröder, der zugleich Vorsteher des Wasserverbandes ist, nutzt die Gelegenheit, um mit dessen Geschäftsführerinnen zu plaudern. Auch Vertreter von CDU und SPD gehören zu den Gästen.

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