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Stimmungsvolle Ehrung der populärsten Sportler des Jahres 2018 von Oder-Spree im Atrium der Kreisverwaltung

Sportlerwahl
Triumphzug der Leichtathleten

Kai Beißer / 16.02.2019, 17:48 Uhr - Aktualisiert 16.02.2019, 18:04
Beeskow (MOZ) Beate Ledwig und Libby Buder, Hagen Pohle und die Kutterruderinnen des SSC Wendisch Rietz sind am Freitagabend im Atrium des Landratsamtes in Beeskow zu den Sportlern des Jahres 2018 von Oder-Spree gekürt worden.

Rein optisch konnte man sich bei der Sportlerehrung im Atrium des Beeskower Landratsamts wie im Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz fühlen: Die „Insassen“ hatten ihre Zellen verlassen und blicken von drei Ebenen aus steil nach unten in den Innenhof. Dort freilich war alles ganz friedlich und dank der Fürstenwalder Veranstaltungsfirma Grasse gut ausgeleuchtet. Nur der Sound sei eine Herausforderung, gesteht Michael Grasse: „Wir mussten auf allen drei Ebenen Boxen installieren“. Der Veranstaltungsort war eine Premiere: In all den vorangegangenen Jahren war die Ehrung  im Schützenhaus Beeskow über die Bühne gegangen.

Eine Premiere erlebte auch Beate Ledwig. Als Moderator Guido Hermann ihren Name als Siegerin bei den Frauen verlas, war die Freude bei der 52-Jährigen groß. Die Eisenhüttenstädterin von den Diehloer Hügelläufern, die zudem Vorstandsmitglied beim Verein Run & Bike Neuzelle ist, hatte zum ersten Mal auf der Umfrage-Liste gestanden, unter anderem für ihren Altersklassensieg in der Laufserie um den Oder-Spree-Cup. Zu jener Auszeichnungsveranstaltung in ihrer Heimatstadt eilte sie denn auch am Freitagabend unmittelbar nach dem Gruppenfoto mit allen Geehrten in der Kreisverwaltung. Im Vorjahr hatte übrigens ihr Sohn Felix die Sportlerwahl bei den Männern gewonnen.

Hinter der Eisenhüttenstädter Läuferin kamen die Beeskower Keglerin Theresa Heger und Kunstradfahrerin Julia Bunke von der SG Rauen auf die Plätze 2 und 3.

Bei den Männern gab es derweil sogar eine Doppelerfolg für die Leichtathleten: Der Beeskower Geher, im Vorjahr Achter über 20 Kilometer bei der Heim-EM in Berlin, und Marius Ziems, Mittel- und Langstreckenläufer von der BSG Eisenhüttenstadt verwiesen den Radspezialisten, Fourcrosser Klaus Beige vom MSV Diehlower Berge auf Rang 3. Für den 26-jährigen WM- und Olympiateilnehmer Pohle war es übrigens der zweite Umfrage-Sieg nach 2015, im Jahr darauf war er Zweiter, zuletzt Vierter geworden.

Damit nicht genug, hatte auch in der Nachwuchs-Kategorie eine Leichtathletin im Rennen um die meisten Stimmen die Nase vorn. Die 14-jährige Bad Saarowerin Libby Buder von der SG Gaselan Fürstenwalde, Deutsche Meisterin im Siebenkampf und Norddeutsche Titelträgerin im Hochsprung, gewann deutlich vor Schwimmerin Nora Bölicke (Aufbau Eisenhüttenstadt) und Sebastian Hahn vom 1. Kegelclub Beeskow. Bei den Mannschaften schließlich siegten die Kutterruderinnen des Seesportclubs Wendisch Rietz vor den B-Jugend-Handballerinnen von Stahl Eisenhüttenstadt und den Fürstenwalder Drachenbootsportlern.

Rund acht Wochen lang hatten die MOZ-Leser die Möglichkeit, ihre Favoriten bei der Suche nach den populärsten Sportlern des Vorjahres im Kreis Oder-Spree zu benennen. Immerhin 10 328 Stimmzettel sind eingegangen und ausgezählt worden – jeweils mehr als 3000 in den drei Lokalredaktionen in Eisenhüttenstadt, Beeskow und Fürstenwalde. Das sind in der Summe zwar gut 1400 weniger als im Vorjahr, aber immer noch eine sehr ansehnliche Zahl, die für die ungebrochene Popularität der Sportlerwahl spricht. Und nicht zuletzt die stimmungsvolle Auszeichnungsveranstaltung sollte dazu beitragen, das dies auch künftig so sein wird.

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