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Mehr als 17 000 Online-Leser nahmen Berichte am Wochenende zur Kenntnis

Medienecho
Aufregung um Kinderpornographie

Symbolbild
Symbolbild © Foto: Robert Günther/dpa
Jörg Kühl / 18.02.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 18.02.2019, 07:17
Beeskow (MOZ) Der Fall eines Beeskower Kitaerziehers, der zudem ehrenamtlich eine Kinder-Fußballmannschaft trainierte, und auf dessen Rechner kinderpornografisches Material entdeckt worden sein soll, beschäftigt viele Menschen in der Region. Noch sind Polizei und Staatsanwaltschaft dabei, die Fakten zu ermitteln, Vertreter des Arbeitgebers des Mannes und des Sportvereins haben daher signalisiert, dass sie den 52-Jährigen nicht vorverurteilen, sondern die Unschuldsvermutung gelten lassen wollen.

Dennoch sorgt der Vorwurf, der laut Staatsanwaltschaft durch die Anzeige eines Zeugen am 29. Januar den Behörden zur Kenntnis gegeben wurde, für Gesprächsstoff. In den sozialen Medien wurden die Berichte der MOZ von 17 038 Personen angesehen und 105 Mal geteilt.

Die eingegangenen Reaktionen zeigen, wie sehr das Thema polarisiert. Zahlreiche „Kommentare“ bestanden aus Emoticons mit traurigen, beziehungsweise wütenden Gesichtszügen. „Abartiges Schwein!!!!!!!“ schrieb ein User der Märkischen Onlinezeitung. Eine andere Userin dagegen rät, die Ergebnisse der Ermittlungen zunächst abzuwarten, ehe man den Stab über den Mann bricht: „Ihr wisst doch gar nicht, ob da was dran ist. Erstmal den Ball flach halten. Vielleicht will jemand auch nur was unterschieben.“

Der Mann wurde von seinem Arbeitgeber, dem Deutschen  Roten Kreuz, einstweilig vom Dienst suspendiert, der Verein Preußen Beeskow beurlaubte den Übungsleiter. Die Eltern der betroffenen Kitagruppe und der Fußballmannschaft wurden kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Rahmen von Versammlungen informiert.

Unterdessen ist der Fußballbetrieb in Beeskow am Wochenende wie vorgesehen weitergegangen, teilt der Vorsitzende des Vereins Preußen Beeskow, Karsten Krüger, mit. Samstag und Sonntag gab es reguläre Jugendturniere, am Samstag spielten Teams, also die Altersklasse, in der auch der Beschuldigte eine Jugendgruppe trainiert hat.

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