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Kloster lockt Besucher
Schätze aus der Region

Zieht Touristen an: Über die Osterfeiertage war die Klosteranlage in Neuzelle ein Ausflugsziel für viele.
Zieht Touristen an: Über die Osterfeiertage war die Klosteranlage in Neuzelle ein Ausflugsziel für viele. © Foto: Janet Neiser
Janet Neiser / 22.04.2019, 18:01 Uhr
Neuzelle Wahres Kaiserwetter hat am langen Osterwochenende Hunderte raus in die Umgebung gelockt. Ausflüge standen auf dem Programm. Möglichkeiten gibt es dafür in Eisenhüttenstadt und Umgebung zuhauf. Manche spazierten einfach über die Insel oder schauten beispielsweise im Tiergehege vorbei. "Der Freitag war schon super, der Sonntag noch besser", resümierte Vivien Schmiede, die Gehegeleiterin. Sie und ihre Mitarbeiter hatten für die Jüngsten sogar ein paar süße Überraschungen parat.

Ein begehrtes Ausflugsziel ist zudem immer die Neuzeller Klosteranlage. Die zieht vor allem auch Tagestouristen aus anderen Landkreisen, Bundesländern und der Hauptstadt an. So verwundert es gar nicht, dass beispielsweise Autokennzeichen aus Berlin, Hamburg und Cottbus auf den Parkplätzen des Dorfes zu finden waren. Und wer nicht nur schauen und flanieren wollte, der konnte sich auch einer der zahlreichen Sonderführungen anschließen.

Kurz nachdem die Glocken am Ostersonntag um 15 Uhr zur vollen Stunde schlugen, öffnete Burkhard Jantke eine Flasche Phönix auf dem Neuzeller Weinberg "Scheibe". "In und auf dem Weinberg" war das Motto der Führung, die Besucher aus Cottbus und Eisenhüttenstadt im wahrsten Sinne des Wortes genossen. "Doch, der schmeckt gut", meinte eine Dame nach dem ersten Schlückchen des Neuzeller Tropfens. Und sie blieb nicht allein mit ihrer Meinung. "Schön leicht", sagte ein anderer.

Kostproben beim Klosterwinzer

Es handele sich um Landwein, erklärte Klosterwinzer Burkhard Jantke, das gelte für alle Weine, die in Brandenburg gereift sind. "Uns fehlen bestimmte qualitätsprägende Merkmale, Mineralien zum Beispiel. Das haben wir nicht, das ist Sandboden, wo soll das herkommen?" 2018 sei ein gutes Weinjahr gewesen, da habe man 900 Kilogramm Trauben gelesen, wesentlich mehr als sonst.

Doch die Besucher standen nicht nur auf dem Weinberg, sondern durften auch einen Blick ins Innere werfen. Was viele nämlich gar nicht wissen: In den Berg hinein wurde das Museum "Himmlisches Theater" gebaut. Dass dafür zunächst etwa ein Drittel des Berges abgetragen wurde, das ließ die Männer und Frauen staunen. Während draußen T-Shirt-Wetter herrschte, war es in dem Museum mit etwa 15 Grad recht kühl. Doch die Neuzeller Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab brauchen diese Temperaturen. Drei von insgesamt 15 Szenen des Passionszyklus aus dem 18. Jahrhundert sind bereits ausgestellt worden. Weitere 15 bis 20 Jahre werde es wohl dauern, alle fertigzustellen, sagte Burkhard. Doch passend zum Osterfest konnten sich die Besucher die Kreuzigung Jesu und die Wiederauferstehung bereits im Miniaturformat ansehen.

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