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Viele Besucher bummelten am Sonntag trotz weniger Darbietungen in Friedland über den Burghof.

Frühlingsfest
Trödlertreff ohne große Bühne

Handarbeit: Regina Erpinder aus Rießen (re.) zeigt Jutta Klenner und Gabriela Hülsenitz (vorne)  ihre Filzarbeiten.
Handarbeit: Regina Erpinder aus Rießen (re.) zeigt Jutta Klenner und Gabriela Hülsenitz (vorne)  ihre Filzarbeiten. © Foto: Larissa Benz
Larissa Benz / 13.05.2019, 08:00 Uhr
Friedland (MOZ) Großes Glück mit dem Wetter hatten die Organisatoren des traditionellen Frühlingsfests in Friedland am Sonntag. Trödler, Kunsthandwerker, ein Eiswagen und weitere kulinarische Angebote sollten die Besucher in Kauflaune bringen. Ein Wermutstropfen musste dabei allerdings verschmerzt werden: Das Programm, das ursprünglich von der Kita Pieskow und der Schule Friedland gestaltet werden sollte, musste entfallen. Wo bisher bei Veranstaltungen eine Bühne aufgebaut war, klafft nun eine eingezäunte Lücke. Grund ist laut Bürgermeister Thomas Hähle, dass die Burgbühne momentan gewartet wird und nicht rechtzeitig zum Frühlingsfest fertig wurde. "Wir veranstalten ab dem 14. Juni das nächste große Friedlandtreffen bei uns. Uns war wichtig, dass die Bühne bis dahin gut steht", betont er.

Programm fiel aus

Einige Händler bedauerten, dass das Programm entfiel: "Mit Bühnenprogramm wären wahrscheinlich noch mehr Eltern mit ihren Kindern gekommen", vermutete Karolin Prothmann, die Selbstgenähtes, darunter viel Kinderkleidung, verkaufte. Mit ihrem Umsatz zeigte sie sich trotzdem zufrieden.

Anders sah das bei Regina Erpinder aus Rießen aus, die gefilzte Dekoartikel aus Handarbeit anbot: "Viele Leute schauen leider nur kurz, ich fände es schön, wenn das Interesse größer wäre". Wie einige andere Händler wusste auch sie nichts davon, dass dieses Mal keine Bühne auf dem Burghof steht: "Für die Atmosphäre ist das schon schade." Liebevolle Handarbeit bot auch Mareile Grunemann aus Trebitz an: Die gelernte Töpferin betreibt ihre Leidenschaft mittlerweile "nur" noch als Hobby. Passend zum Frühling präsentierte sie unter anderem buntbemalte Keramikblumen.

Die Besucherinnen Jutta Klenner und Gabriela Hülsenitz aus Leißnitz bummelten nicht zum ersten Mal über den Friedländer Markt: Nicht immer würden sie zwar etwas kaufen, doch wenn es die Zeit zulasse, seien sie regelmäßige Besucher.

Wie in der Vergangenheit gab es auch dieses Mal eine Stadtführung durch Friedland, die nur zu speziellen Anlässen in Friedland angeboten wird. Schon traditionell stand auch Bürgermeister Thomas Hähle wieder am Burgbackofen und sorgte mit launigen Anmoderationen am Mikrofon für Stimmung.

Und gänzlich auf musikalische Unterhaltung mussten die Besucher dann doch nicht verzichten: Manuel Meier aus dem Spreewald präsentierte nachmittags dem Publikum mit dem Akkordeon sein Können.

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