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Landesligist FC Schwedt fehlen bei Chemie Premnitz Alternativen in der Aufstellung.

Fußball
Einer dreistündigen Anreise folgen 90 torlose Spielminuten

Jörg Matthies / 20.05.2019, 08:30 Uhr
Schwedt (MOZ) Torlos ist das Gastspiel des Tabellendritten FC Schwedt in der Fußball-Landesliga beim bisher neuntplatzierten TSV Chemie Premnitz zu Ende gegangen.

Nach mehr als dreistündiger Anreise erreichten die Oderstädter den Ausweichspielort beim Mögeliner SC. "Die schlechten Platzverhältnisse sowie die sommerlichen Temperaturen ließen nur ein Spiel auf überschaubarem Niveau zu", resümierte anschließend Co-Trainer Uwe Zenk. Auf der Gästebank hatte mit Markus Heise neben dem von einer Verletzung noch nicht komplett genesenen Bjarne Zenk (beide noch im A-Junioren-Alter) und Spielertrainer Tomasz Lapinski nur ein Trio Platz genommen.

Nach Michal Studzinskis Zuspiel zögerte Marcin Lapinski bei der ersten Gäste-Möglichkeit mit dem Abschluss zu lange (6.). Nach missglücktem Pass von Stephan Liermann tankte sich der Premnitzer Christian Freidank in den Strafraum durch, doch der Schwedter Keeper Bartosz Klonowski machte das kurze Eck zu – der Schuss strich am langen Pfosten vorbei (24.). Nach prima Zuspiel von Nico Hanse (auch noch A-Junior) lief Philipp Ulrich aufs Chemie-Gehäuse zu, doch sein Versuch prallte vom Körper des Torhüters Wilhelm Weigt ab (28.). Eine schöne Flanke von Michal Adamczak in den Strafraum nahm Hanse gut mit, der Schuss wurde im letzten Moment von einem Abwehrbein geblockt (30.).

Mit den Gedanken schon in der Halbzeitpause, ließen die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die beste Torchance der Gastgeber zu: Nach einer sehenswerten Doppelpass-Aktion am FCS-Strafraum steckte Christian Freidank den Ball durch die Schnittstelle der Innenverteidigung durch zu Lukas Block, der das Leder freistehend aus acht Metern am Tor vorbei schob.

Glanzparade von Klonowski

Nach Wiederbeginn köpfte Freidank den Ball aus sechs Metern in die Arme von Klonowski (48.) – ein Weckruf für die Schwedter. Nach einem Eckball der Premnitzer starteten die Gäste einen Konter, doch der mit nach vorn eilende Stephan Liermann spielte den entscheidenden letzten Pass in die Füße des Gegners (51.). Nach einem Einwurf von Studzinski fand die Flanke den Kopf von Radeslaw Stasiak, doch Torwart Weigt konnte den Ball mit den Fingerspitzen zur Ecke lenken (66.). Das Foul an Adamczak nach der Ecke im Strafraum blieb ungeahndet (67.).

Mehrere Gäste-Schüsse wurden geblockt, ein Hanse-Freistoß fand Ulrich, dessen abgefälschter Schuss auf dem Tornetz landete (74.). Nach einem FCS-Eckball konterte der Gastgeber – erneut kam Freidank zum Abschluss, doch Keeper Klonowski wehrte den scharfen, gut platzierten Ball mit einer Glanztat ab (80.).

In den Schlussminuten drehten die Gastgeber noch einmal auf – bettelten die Schwedter etwa um das späte Gegentor? In mehrere Schüsse der Chemiker von der Strafraumgrenze warfen sich aber Liermann und Stasiak erfolgreich hinein und retteten letztlich das leistungsgerechte Unentschieden. "Wir hoffen zum Derby vor allem, dass sich die Reihen der verletzten und angeschlagenen Spieler lichten", blickte Uwe Zenk zwei Wochen voraus.

Am 1. Juni ist Liga-Uckermarkderby

Die wohl emotionalsten Partien der beiden derzeit höchstklassigen Fußball-Männerteams unseres Kreises sind die beiden Uckermarkderbys der Saison. In knapp 14 Tagen ist es wieder soweit. Nach dem knappen 1:0 des FC Schwedt (derzeit 3.) durch Bartosz Latuszeks Treffer in der Nachspielzeit hat am 1. Juni der Angermünder FC (14.) im Jahnstadion Heimrecht.⇥jm

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