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Am Freitag startet in Friedland das zweitägige Benefiz-Musikfestival "Jenseits von Millionen" / Neue Strategie zur Abfallvermeidung.

Festival
"Jenseits von Millionen" steckt in den Startlöchern

Hilft beim Plakatmalen: Hans-Peter Ziaja (14), eines der jüngsten Mitglieder im Helferteam von "Jenseits von Millionen".
Hilft beim Plakatmalen: Hans-Peter Ziaja (14), eines der jüngsten Mitglieder im Helferteam von "Jenseits von Millionen". © Foto: Jörg Kühl
Jörg Kühl / 01.08.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 01.08.2019, 12:00
Friedland (MOZ) In der Friedländer Burg und auf dem Alten Sportplatz am Ende der Pestalozzistraße ist seit Tagen Betriebsamkeit zu beobachten: Kein Wunder, denn das diesjährige Benefiz-Musikfestival "Jenseits von Millionen" wirft seine Schatten voraus. Hier und da sieht man schon die Maskottchen des Festivals, den Burgdrachen und den Hahn, hervorblitzen.

Die Zeit drängt, denn bereits am Freitag reisen die Musikfans aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und anderen Teilen Deutschlands an. Die Mitglieder des veranstaltenden Vereins "Anderes Festival e.V." und deren freiwillige Helfer haben bereits die Burg als Veranstaltungsort umzäunt und den Zeltplatz hergerichtet. Jetzt werden noch Feinarbeiten, die aber ebenso viel Zeit beanspruchen, erledigt: Schilder gemalt, Infostände gezimmert, Dekoration hergestellt.

Das kleine, aber feine Benefiz-Musikfestival wartet beinahe in jedem Jahr mit einer Überraschung auf. Dieses Mal wird ein weiteres kulturelles Genre hinzustoßen: Literatur. Die drei Autoren Svenja Gräfen, Christian Dittloff und Fabian Hischmann werden am Freitag zwischen 17.35 Uhr und 20.20 Uhr aus ihren Werken vorlesen. Den Veranstaltungsort der Lesungen hatten die Festivalmacher lange geheim gehalten. Nun ist es raus: Auf dem Spielplatz an der Burg werden die Literaten Hof halten.

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Musik-Benefiz-Festival „Jenseits von Millionen“ in Friedland

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Drei mal zwei Freikarten

Ansonsten wird vieles so bleiben, wie es die "Jenseits"-Fans seit Jahren lieben: Auf dem Burghof gibt es Freitag und Samstag jeweils ab Nachmittag bis kurz nach Mitternacht Livemusik, die breit gefächert ist: Indie-Pop, Postpunk, Folk, Elektro. 13 Bands konnten die Festivalmacher anheuern. Am Freitag spielen ab 16.50 Uhr der Reihenfolge nach "We formed a Band", "Dives", "Children", "Acht Eimer Hühnerherzen", Say yes Dog" und "Clickclickdecker". Am Samstag spielen ab 14 Uhr der Reihenfolge nach "Die neue Sachlichkeit", "Arionce", "Jeremias", "Steiner&Madlaina", "Black Sea Dahu", "Pabst" und "Decibelles".

Eine "Neuerung" der letzten Jahre ist mittlerweile selbst zur Tradition geworden: Auch dieses Mal gibt es wieder Gratis-Akustik-Konzerte in der Friedländer Kirche, zu denen jeder Liebhaber der eher ruhigen Klänge, egal ob mit Festival-Armband oder ohne, eingeladen ist. Am Samstag treten zwischen 15 Uhr und 19.10 Uhr "Alex St Joan", "Entertainment for the Braindead" und "Freddie Dickson" auf.

Am Ende beider Veranstaltungstage, also jeweils in den frühen Morgenstunden des Folgetags, wird es DJ-Mucke im Raum des Faschingsvereins geben: Freitag zu Samstag sind ab 0.30 Uhr das "Kala Brisella DJ-team" und "HDGDLS" angesagt. Am Samstag zu Sonntag stehen ab 0.30 Uhr das "Collage Collective DJ-Team" und "British.Music.Club" als Termine im Veranstaltungs-Flyer.

Die Vorsitzende des Vereins "Anderes Festival", Eileen Scheier, freut sich, auch Friedländer Freiwillige als Helfer in ihren Reihen zu wissen. So gehören die Geschwister Johanna (15) und Hans-Peter (14) Ziaja seit diesem Jahr zum Helferteam. "In den Vorjahren war ich aber schon als Gast beim Festival mit dabei", so der Schüler.

Die MOZ verlost heute, bis 14 Uhr, drei Mal zwei Kombitickets (für Freitag und Samstag) unter Telefon 01378 801444, wenn Sie die richtige Antwort wissen: "Wo halten die Literaten Hof?" (Telemedia interactive GmbH; pro Anruf 50 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk teurer). Die Gewinner werden am Freitag im Spree-Journal veröffentlicht.

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