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Fußball
Der Joker und der Freistoß

Duell zweier Eingewechselter: Der Storkower Felix Brunzel (links) narrt Paul Henke vom 1. FC Lokomotive Frankfurt. Nach dem Remis bleiben beide Mannschaften ungeschlagen.
Duell zweier Eingewechselter: Der Storkower Felix Brunzel (links) narrt Paul Henke vom 1. FC Lokomotive Frankfurt. Nach dem Remis bleiben beide Mannschaften ungeschlagen. © Foto: Janine Kieshauer
Janine Kieshauer / 03.09.2019, 06:00 Uhr
Storkow Die Gäste hatten den frühen Rückstand noch vor der Pause gedreht und durften auf ihren dritten Sieg im dritten Spiel hoffen. Dann aber kam Xhevit Nuha. "Die Standards hatten bis dahin nichts eingebracht, also habe ich in der letzten Aktion alles auf eine Karte gesetzt und wollte den Freistoß direkt im Tor unterbringen." Der Plan ging auf, die Storchenstädter jubelten, die Punkte wurden geteilt – und beide Mannschaften bleiben ungeschlagen.

Die Gastgeber waren druckvoll gestartet und durch Moritz Lüdke verdient in Führung gegangen. Der Absteiger aus der Landesklasse hatte in Halbzeit 1 die größeren Spielanteile, konnte sich vor dem Tor aber nicht entscheidend durchsetzen und ließ zahlreiche Chancen ungenutzt liegen.

Doppelschlag der Gäste

Ein Handspiel in Strafraumnähe des SSC sollte nach knapp einer halben Stunde die Wende bringen: Den fälligen Freistoß konnte Storkows Keeper Lucas Fiedler zwar abwehren, aber der Abpraller landete auf dem Fuß von Derenik Mayilyan, der den Ball nur über die Linie zu schieben brauchte. Der Ausgleich brachte die bis dahin unauffälligen Frankfurter ins Spiel und nur vier Minuten später sorgte Christopher Winter für den 2:1-Halbzeitstand aus Sicht der Gäste.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Storchenstädter den Druck, waren vor dem gegnerischen Gehäuse aber weiter nicht zwingend genug. Die Gäste warteten auf Konter, konnten sich aber keine Großchancen erarbeiten. So kam es kurz vor dem Schlusspfiff zum Showdown: Nuha zirkelte den Freistoß in den Lok-Kasten, Keeper Oskar Lingk hatte das Nachsehen. "Ich habe es so wie im Training gemacht und am Ende hat es sich gelohnt", freute sich der 29-jährige Deutsch-Albaner.

Storkower SC: Lucas Fiedler – Daniel Preusker, Florian Guhr, Moritz Lüdtke, Marian Beyer, Sascha Wieczorek, Leon Gutschke, Maximilian Fiedler (83. Felix Brunzel), Dominic Bracki, Florian Burdach (31. Xhevit Nuha), Paul Lehmann

FC Lokomotive Frankfurt: Oskar Lingk – Julian Drescher, Sascha Witt, Thomas Staroske, Derenik Mayilyan (64. Robin Schulz), Patrik Elbe (46. Paul Henke), Christopher Winter, Michael Gambashidze, Eric Wieland, Max Köhler, Mirko Linder

Tore: 1:0 Lüdtke (13.), 1:1 Mayilyan (27.), 1:2 Winter (33.), 2:2 Nuha (90.) – Schiedsrichter: Hagen Studier (Lübben) – Zuschauer: 57

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